Michael Kramer (* 21. Februar 1951 in Berlin) ist ein deutscher Bildhauer. Leben Michael Kramer absolvierte sein Abitur 1969 am Canisius College in Berlin. Nach dem Studium der Kunstgeschichte an der Technischen Universität Berlin und dem Abschluss in Kunstpädagogik und künstlerischen Studien schloss er in der Hochschule der Künste als Meisterschüler von Fred Thieler ab. Schon während seines Studiums begann die berufliche Laufbahn als Metallbildhauer und er gewann das New York Stipendium P.S.1 (1981/1982)National and International Studio Program. In: moma.org. Abgerufen am 6. Dezember 2023..

Der verbindende Ansatz von Michaels Arbeit ist die intensive Bezugnahme und Auseinandersetzung mit räumlichen Vorgaben sowie der künstlerischen Reaktion auf vorgefundene Situationen und Materialien. Michael Kramer ist bekannt für seine konstruktiven und raumgreifenden Skulptureninstallationen und Wände in New York, Paris, Antwerpen, Köln, Hamburg und Berlin. Einige der Skulpturen sind Zweckobjekte, andere dienen als nutzbare kleine architektonische oder alltägliche Funktionsobjekte.

Der einzigartige Ansatz des Künstlers in Bezug auf den Einsatz von Material und Multimedia-Techniken hat dazu geführt, ein vielseitiges Werk zu schaffen, das Skulpturen, Gemälde und Collagen umfasst. Er nutzt zufällige Momente im Prozess und hat die Vorstellungen von Kontrolle vs. Chaos und Erholung.

Die Arbeiten des Künstlers wurden in Berlin, Köln, Paris und New York ausgestellt.

Arbeiten im öffentlichen Bereich 1978 Anhalter Bahnhof, Berlin 1979 Tommy Weißbecker –Haus, Berlin 1982 Wandrelief P.S.1, New York 1984 Wandrelief, Rotterdam Kioskskulptur, Stuttgart 1985 Skulptur im Bayer Werk, Leverkusen Mergelskulptur „Marsna 87“, Niederlande 1991 Lichtskulptur San Fernando Valley, Los Angeles 1992 Raumplastik, Helen Keller Schule, München Arch. Prof. Auer/Weber 1996 Raumskulptur, Oberhausenkolleg, Oberhausen 1997 Lichtskulpturen im öffentlichen Raum 1998 Lichtskulptur Geschäftshaus, Bergisch Gladbach 1999 Deckenskulptur, Geschäftshaus, Bergisch Gladbach 2003 Lichtskulptur 2023 Installation mit drei Fahnen (die Ausschnitte von Motiven aus Bildern von Kramer zeigen) auf dem Dach des Evangelischen Krankenhauses Bergisch GladbachDie Krone des Bergischen Löwen. In: evk.de. Abgerufen am 6. Dezember 2023. Metallskulptur „Treppenhaus“, Geschäftshaus Brückenskulptur „Die Ratte“, Roermond, Niederlande

Ausstellungen (Auswahl)

1981/82 P.S.1 New York Clocktower New York 1982 „Entwicklungen“, Grand Palais, Paris Kunsthalle, Berlin Produzentengalerie, Hamburg „HALLE 6“, Kampnagelfabrik, Hamburg Goetheinstitut, Paris „KUNST wird MATERIAL“, Nationalgalerie Berlin 1983 „DIAGONALE“, Antwerpen „KUNST außen“, Düsseldorf „KUNSTLANDSCHAFT BUNDESREPUBLIK“, Stuttgart 1984 „Haus Waende“, Düsseldorf Museum Folkwang, Essen Künstlerhaus Bethanien, Berlin PERFO 3, Rotterdam „Forum junger KUNST“, Wolfsburg, Bochum 1986 Kunstverein Freiburg „Durchgehend geöffnet“, Kunstverein Siegen „SPANNUNGEN DIMENSION“ Kunsthallen Köln, Berlin, Villa Struck, München 1987 „MOLTKEREI“ Köln „MARSNA“, Meersen, Niederlande „MASCHINEN“, Kunstmuseum, Düsseldorf 1988 „SKULPTUREN in BERLIN“, Georg Kolbe Museum, Berlin „VILLA MASSIMO“, Schleswig Holsteinisches Landesmuseum 1990 „THE UTSUKUSHI GA HARA“, Open Air Museum, Japan „WERKSPUREN“, Berlin „LIGHT, WATER, SCULPTURE“, Los Angeles „Philip Morris Kunstförderung“, Bildhauerwerkstätten, Berlin 1993 „Skulpturenpark“, Albertussee, Düsseldorf 1994 „Metallskulpturen“ aus NRW, Flottermann-Halle 1995 „METAPHA“, Gnadenkirche 1998 „ENTRE CHIEN ET LOUP“, Villa Zanders 2003 «MAAS», Brückenskulptur Roermond 2010 „DAS WERK II“ Pütz-Roth, Bergisch Gladbach 2012 „Plakatüberzeichnung“ Kunstverein Mahlkasten, Düsseldorf

Weblinks Website von Michael Kramer Artikel und Bilder bei Kunstforum International

Einzelnachweise

Kategorie:Bildhauer (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1951 Kategorie:Mann