Evgenia Gostrer (geboren 1981 in Woronesch, Russland) ist eine deutsche Trickfilmkünstlerin.
Leben Evgenia Gostrer emigrierte mit ihren jüdischen Eltern und ihrer Schwester 1996 als jüdische Kontingentflüchtlinge nach Deutschland. Gostrer studierte Kommunikationsdesign in München und arbeitete danach einige Jahre in Agenturen. 2015 machte sie ihren Abschluss in Animationsregie an der Kunsthochschule Kassel, 2019 schloss sie ihr Meisterschülerinnen-Studium an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf ab. Bis September 2022 war sie Senior Lecturer im Studiengang Illustration Animation an der Kingston University in London. Sie war mit dem Historiker Jan Plamper verheiratet.
Filmografie
2021: Kirschknochen 2018: Gollandia 2016: Frankfurter Str. 99a 2013: Im Rahmen 2009: Zeitwellen
Publikationen
2022: German Short Films 2022, Katalog, AG Kurzfilm/German Films 2019: Katalog zur Ausstellung „Looking back – Thinking ahead“ 2017: DAGESH Katalog – Jüdische Künstlerinnen im Zentrum Europas; „#Babel 21. Migration und jüdische Gemeinschaft.“ Hrsg. von D. Belkin, Hentrich&Hentrich Verlag; „Neues Judentum – altes Erinnern? Zeiträume des Gedenkens.“ Hrsg. von D. Belkin, L. Hensch, E. Lezzi, Hentrich&Hentrich Verlag; „Jalta. Positionen zur jüdischen Gegenwart. Selbstermächtigung“ Ausg. 01, Neofelis Verlag; German Short Films 2017, Katalog, AG Kurzfilm/German Films; Hessen Talents 2017, DVD + Katalog, hFMA 2016: New German Animation, DVD + Katalog, AG Kurzfilm/German Films; Aufnahme in die Bildungsmediathek des Katholischen Filmwerks, DVD 2014: German Short Film 2014, Katalog, AG Kurzfilm/German Films; Hessen Talents 2014, DVD + Katalog, hFMA 2013: New German Animations, DVD + Katalog, AG Kurzfilm/German Films
Kategorie:Trickfilm Kategorie:Animation Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1981 Kategorie:Frau Kategorie:Sowjetbürger Kategorie:Russe Kategorie:Russischer Emigrant in Deutschland