Joachim Rodenkirch (* 14. März 1964 in Daun) ist ein deutscher Kommunalpolitiker (CDU). Seit 2026 ist er Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord des Landes Rheinland-Pfalz. Zuvor war er von 2009 bis 2026 Bürgermeister der Stadt Wittlich.

Leben und Beruf Rodenkirch wuchs in Strohn (Eifel) auf. Nach dem Abitur 1983 am Thomas-Morus-Gymnasium in Daun verpflichtete er sich für zwei Jahre bei der Bundeswehr und wurde Reserveoffizier. 1985 begann er sein Studium der Forstwirtschaft in Rottenburg am Neckar, welches er 1989 als Diplom Forstingenieur (FH) abschloss. Von 1989 bis 2009 war er Forstbeamter zunächst des Landes Rheinland-Pfalz, später kommunaler Forstbeamter der Stadt Wittlich.

Rodenkirch trat 2009 in die CDU ein. Von 2014 bis 2026 war er Mitglied im Kreistag Bernkastel-Wittlich.

Am 7. Juni 2009 wurde er als Bürgermeister der Stadt Wittlich im ersten Wahlgang bei fünf Mitbewerbern gewählt. Er erhielt 59,35 Prozent der Stimmen und damit die erforderliche Mehrheit von über 50 Prozent.

Am 12. März 2017 wurde Rodenkirch mit 91,7 Prozent der Stimmen als Bürgermeister der Stadt Wittlich im Amt bestätigt.

Nach einem Streit auf der Wittlicher Säubrennerkirmes 2023, bei dem ein 28-Jähriger zu Tode kam, entschied sich Rodenkirch die Kirmes fortzuführen. In der Folge wurde er im Internet beleidigt und erhielt Drohungen per E-Mail.

Am 23. Februar 2025 wurde er mit 82 % der Stimmen für eine dritte Amtszeit als Bürgermeister wiedergewählt.

Am 1. Juni 2026 wurde Rodenkirch Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord des Landes Rheinland-Pfalz.

Privates Joachim Rodenkirch ist seit 1997 verheiratet. Das Paar hat eine Tochter und einen Sohn.

Weblinks Internetauftritt Joachim Rodenkirch Biografie von Joachim Rodenkirch bei der Stadt Wittlich

Einzelnachweise

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