Agnes Steiner (geboren 1845 in Hamburg; gestorben 9. April 1925 ebenda) war eine deutsche Blumenmalerin und Lithografin. In ihrer aktiven Schaffensperiode spielte sie „eine bedeutende Rolle im Hamburger Kunstleben“.
Leben mini|Um 1900: impressionistisches „Tulpenfeld“, Öl auf Leinwand mini|„Villa am Harvestehuder Weg“; o. D., Tusche- und Federzeichnung mit etwas Weißhöhung auf Papier, auf Pappe montiert mini|„Rissener Moor“, Kreidelithografie, 1900 mini|„Hamburg Billwärder Landhaus“; kolorierte Lithografie mit Tonplatte, 1900
Agnes Steiner gründete in den 1880er Jahren in HamburgSozialistische Monatshefte, 31. Jahrgang, Bd. 62, 1925, S. 519; Vorschau über Google-Bücher eine „Damenmalschule“,Ulrich Luckhardt (Red.), Martin M. Blumenthal (Mitarb.) et al.: Künstlerinnen der Avantgarde in Hamburg zwischen 1890 und 1933, Konferenzschrift zur Ausstellung vom 21. Mai bis zum 20. August 2006 in der Hamburger Kunsthalle, Bd. 1: Helene Cramer, Molly Cramer, Mary Warburg, Elena Luksch-Makowsky, Gretchen Wohlwill, Alma del Banco, Anita Rée, mit Illustrationen von Helene Cramer, [Bremen]: Hachmann-Edition, 2006, ISBN 978-3-939429-06-7 und ISBN 3-939429-06-6, S. 12 Anm. 10 (Vorschau über Google-Bücher). eine Malschule für Frauen, für die sie „bedeutende Künstler als Lehrkräfte“ verpflichten konnte.
Das Hamburger Adreß-Buch für 1889 verzeichnete „Steiner, Frau A., Zeichnenlehrerin“ im Hause Alsterweg 5.Digitalisat des Adressbuches, S. 421. Im Jahre 1896 taucht sie im Adressbuch von bildenden Künstlern der Gegenwart auf als „Steiner, Frau Agnes, Mn., Hamburg, Neue Koppel 20“.
Steiner selbst lehrte das Landschaftszeichnen. Um Weihnachten 1895 brachte sie bei Boysen & Maasch in Hamburg eine 30 Seiten umfassende große, elegant ausgestattete Mappe heraus, deren Blätter als Vorlagen für Anfängerinnen gedacht waren.Die Kunst für Alle, Bd. 10 (1895), S. 74 (Google-Books). Zu Steiners bekanntesten Arbeiten zählen dann jene 25 Lithografien, die im Jahr 1900 mit Texten von Julius Faulwasser ebenfalls bei Boysen & Maasch als Mappenwerk erschienen unter dem Titel Hamburger Landsitze und Landschaften aus alter und neuer Zeit.
1895 erschien bei Kittler in Leipzig das von Elise Averdieck verfasste, 115 Seiten umfassende Bilderbuch Schulmeisters Spitz und seine Bekannten. Erzählungen für Kinder mit Illustrationen von Agnes Steiner.Angaben über das Gateway Bayern Das Werk erschien 1910, reduziert auf 98 Seiten, in dritter Auflage.Angaben über Gateway Bayern
Literatur Ernst Rump: Steiner, Agnes, in ders.: Lexikon der bildenden Künstler Hamburgs, Altonas und der näheren Umgebung. Hamburg 1912, [ohne Paginierung]; (Digitalisat des Handexemplars des Autors).
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Blumenmaler Kategorie:Lithograf (Deutschland) Kategorie:Illustrator (Deutschland) Kategorie:Kunstlehrer Kategorie:Grafiker (Hamburg) Kategorie:Maler (Hamburg) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1845 Kategorie:Gestorben 1925 Kategorie:Frau