Helga A. Milz (* 17. Januar 1945 als Helga A. BeekhuisSDS/APO 68 Hamburg – Biographien: Helga Milz in AurichEintrag von "Helga Milz" im Hamburger Professorinnen- und Professorenkatalog uni-hamburg.de) ist eine deutsche Soziologin und Hochschullehrerin.

Leben mini|hochkant|Unterschrift von Helga Milz Der Vater war Lehrer. Sie wuchs in Ostfriesland auf. Sie machte 1964 das Abitur am Gymnasium Ulricianum in Aurich. Ab 1965 studierte sie an der Universität Hamburg. 1966 trat sie dem Sozialistischen Deutschen Studentenbund bei und gehörte zu den Antiautoritären.SDS/APO 68 Hamburg – Biographien: Arwed Milz Sie engagierte sich in den nächsten Jahren hochschulpolitisch und in der Außerparlamentarischen Opposition Westdeutschlands. 1972 wurde sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Wirtschaft und Politik (HWP). Sie leitete in den 1990er-Jahren die hochschulübergreifende Kommission für Frauenförderung (HSP II), war Frauenbeauftragte und Personalrätin als Mitglied der ÖTV, später ver.di. Sie lehrte als Hochschuldozentin, dann als Professorin für Soziologie an der Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik (HWP). Nach deren Fusionierung war sie bis 2010 Universitätsprofessorin an der Universität Hamburg.

Helga Milz ist mit dem 1938 im ostpreußischen Königsberg geborenen Schlosser, späteren Gewerkschaftssekretär und Entwicklungshelfer Arwed Milz verheiratet.

Sie forschte unter anderem über Feminismus, Armut, Gewerkschaften und Suchtprävention.

Schriften (Auswahl) Sachliche und methodische Probleme empirischer Erfassung des Zusammenhangs von Arbeitssituation und Bewußtsein bei Industriearbeitern. Eine kritische Sekundäranalyse empirischer Untersuchungen, Hamburg 1972 (kataloge.hh.gbv.de).

Zur Soziologie des Frauenbewußtseins: Emanzipationstheoretische Deutungsmuster in empirischen Untersuchungen. In: Jürgen Friedrichs (Hrsg.), 23. Deutscher Soziologentag 1986: Sektions- und Ad-hoc-Gruppen (S. 80–85). Opladen: Westdt. Verlag, 1987Zur Soziologie des Frauenbewußtsein

FrauenMachtPolitk und Blick zurück nach vorn. In: Frauen – Macht – Politik: Zerreißproben um Emanzipation und Quotierung, Jahrbuch für Sozialökonomie und Gesellschaftstheorie, VS Verlag für Sozialwissenschaften Wiesbaden, 1989, ISBN 978-3-531-12156-7. Dresdener Frauenkonferenz: „Frauen im Gesellschaftlichen Umbruch“ Dokumentation zur Hochschulkooperation zwischen Hamburg und Dresden, als Herausgeberin, 1991, ISSN 0178-174X.Dresdener Frauenkonferenz: "Frauen im Gesellschaftlichen Umbruch" deutsche-digitale-bibliothek.de mit Brück u. v. a.: Feministische Soziologie: Eine Einführung, Reihe Campus Studium, Campus Verlag, 1992. ISBN 978-3-593-34714-1. Frauenbewußtsein und Soziologie. Empirische Untersuchungen von 1910–1990 in Deutschland. Opladen 1994, ISBN 3-8100-1288-2. mit Karl-Jürgen Bieback (Hrsg.): Zur deutsch-deutschen Soziologie des Frauenbewusstsein - Paradigmenwechsel, in: Berliner Journal für Soziologie, 3, 1996, hrsg. von H.P. Müller und anderen.

Weblinks Helga Milz: Politische Provinz – provinzielle Politik? Biografie Helga Milz

Einzelnachweise

Kategorie:Soziologe (20. Jahrhundert) Kategorie:Soziologe (21. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (HWP Hamburg) Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hamburg) Kategorie:Mitglied im Sozialistischen Deutschen Studentenbund Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1945 Kategorie:Frau