mini|Fetzer von Ockenhausen im Scheiblerschen Wappenbuch Fetzer von Ockenhausen, auch Vetzer von Ockenhausen war der Name eines schwäbischen Uradelsgeschlechts. Eine Stamm- und Wappenverwandtschaft zu den Vetzer von Bogenhofen aus Schwäbisch Gmünd wird vermutet.Alberti Wappenbuch H04, S. 186 Zu unterscheiden sind sie von dem briefadeligen Geschlecht der Fetzer aus Nürnberg.
Geschichte Das aus altem schwäbischen Adel stammende Geschlecht gehörte der Reichsritterschaft an und wurde zu den Patriziergeschlechtern der Reichsstadt Nördlingen gerechnet. Der Beiname Ockenhausen ist auf den Ort Oggenhausen bei Heidenheim an der Brenz zurückzuführen. Laut einer Urkunde vom 20. September 1454 verkaufte Wilhelm Fetzer von Oggenhausen dem Komtur und Konvent der Deutschordenskommende in Ulm seinen Besitz in Setzingen und erhielt dafür deren Besitz in Oggenhausen.Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm, A Urk., 2101 Am 16. Oktober 1590 kam es um die Helfensteiner Lehen zwischen den Brüdern Mang und Wilhelm Fetzer von Ockenhausen zu einem Vertrag.Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 206 Bü 2244 1614 war Wilhelm Fetzer von Ockenhausen wegen seinem Gut Gärtringen Mitglied im Kanton Necker-Schwarzwald und wegen Oggenhausen bis 1629 Mitglied im Kanton Kocher des Schwäbischen Reichskreises.
Wappen
Siehe auch Liste schwäbischer Adelsgeschlechter/F
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Schwäbisches Adelsgeschlecht Kategorie:Deutsches Patriziergeschlecht Kategorie:Geschichte (Nördlingen)