Hasenmühle (fränkisch: HoosamielE. Fuchshuber: Uffenheim, S. 82. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „hōsəmīl“.) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Weigenheim im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern). Hasenmühle liegt in der Gemarkung Geckenheim.
Lage Die Einöde liegt auf freier Flur am Hammerstadelbach (im Unterlauf Holzbach genannt), einem rechten Zufluss der Gollach. Ein Anliegerweg führt 300 Meter nördlich zur Kreisstraße NEA 41, die westlich nach Gollhofen zur Staatsstraße 2419 bzw. östlich nach Geckenheim verläuft.
Geschichte Im Jahre 1690 wurde ein „Staffan Scheck, Haaßenmühler“ schriftlich erwähnt, was gleichzeitig die erste Erwähnung des Anwesens ist. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist der Familienname Haas, wohl der Name eines vorausgegangenen Besitzers. Hasenmühle lag im Fraischebzirk der schwarzenbergischen Herrschaft Hohenlandsberg.E. Fuchshuber: Uffenheim, S. 82f.
Von 1797 bis 1808 unterstand Hasenmühle dem preußischen Justiz- und Kammeramt Uffenheim. 1806 kam der Ort an das Königreich Bayern. Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Hasenmühle dem Steuerdistrikt Bergtheim und der Ruralgemeinde Geckenheim zugewiesen. Am 1. Juli 1972 wurde Hasenmühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Weigenheim eingegliedert.
Baudenkmäler Haus Nr. 1: Mühlengebäude
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 4 7 8 5 3 5 3 4 5 6 5HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser, 1871 bis 1987 als Wohngebäude. 1 1 1 1 1 1 1 1Quelle Dort als Haasenmühl aufgelistet.
Religion Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Georg (Geckenheim) gepfarrt.E. Fuchshuber: Uffenheim, S. 82.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Weigenheim) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Kategorie:Ersterwähnung 1690