Buchbach (fränkisch ebenfalls BuchbachW. D. Ortmann: Landkreis Scheinfeld, S. 22. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „buxbax“.) ist ein Gemeindeteil des Marktes Burghaslach im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern). Buchbach liegt in der Gemarkung Burghaslach.
Lage Der Weiler liegt am Lutzengraben, einem rechten Zufluss der Haslach. Eine Anliegerstraße führt nach Burghaslach zur Staatsstraße 2256 (1,2 km nordöstlich).
Geschichte Der Ort wurde im würzburgischen Lehenbuch, das im Zeitraum von 1303 bis 1313 entstanden ist, als „Bůchbach“ erstmals erwähnt. Der zugrunde liegende Gewässername bezeichnet einen von Buchen gesäumten Bach.W. D. Ortmann: Landkreis Scheinfeld, S. 22. Der Ort lag im Fraischbezirk der Castellischen Cent Burghaslach. Das Castellische Rittergut Buchbach war im Ort begütert. Zudem hatte es grundherrschaftliche Ansprüche in Dutendorf, Kleinweisach und Freihaslach.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Buchbach dem Steuerdistrikt Burghaslach zugeordnet. Zugleich entstand die Ruralgemeinde Buchbach, zu der Buchmühle und Harthof gehörten. Die Gemeinde unterstand dem Herrschaftsgericht Burghaslach. Vor 1837 wurde die Gemeinde aufgelöst: Buchbach und Buchmühle wurde nach Burghaslach eingegliedert, Harthof kam an die Gemeinde Kirchrimbach.
Baudenkmäler Gutshof mit Wohnstallhaus und Scheune
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 87 76 62 51 47 41 24 33 16 18 12HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1885 bis 1987 als Wohngebäude. 17 10 6 6 4 4 5 3Quelle
Religion Buchbach ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Ägidius (Burghaslach) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Burghaslach) Kategorie:Weiler im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim) Kategorie:Ort im Steigerwald Kategorie:Ersterwähnung 1303