Wilken Skurk (* 1966 in Dresden) ist ein zeitgenössischer deutscher Bildhauer; er lebt und arbeitet in Berlin.

Leben Wilken Skurk ist in Aschersleben aufgewachsen und hat in Köthen von 1988 bis 1990 als Schmuckgestalter gearbeitet. Im Anschluss daran studierte er von 1991 bis 2001 zunächst an der Humboldt-Universität und dann an der Berliner Universität der Künste (UdK) Bildhauerei bei David Evison. 2001 absolvierte Skurk dort den Meisterschüler und ist seitdem als freischaffender Künstler in Berlin tätig.

Werk Seit 1997 experimentiert und arbeitet Wilken Skurk in seinen Werken mit gegossenem Glas und nutzt den Werkstoff Glas meist in Kombination mit anderen Materialien, wie Stahl, Holz und Bronze. Sowohl in der Wahl seiner Materialien als auch inhaltlich umkreist er das Thema der Beziehung. Seine Darstellungsweise lässt sich als spannungsvoll, konfrontativ und vor allem intuitiv beschreiben. Skurk verfolgt nicht den traditionellen Weg der Glasverarbeitung, sondern experimentiert mit unkonventionellen Techniken und entwickelt so für sich eine eher grobe, abstrakte Formensprache, die dem traditionell oft dekorativ verarbeiteten Werkstoff entgegensteht.

Kunst im Öffentlichen Raum Morgen geht die Sonne auf, 2010, Gläserne Gärten, Frauenau Corner, 2000, Koppenplatz 6, Berlin

Auszeichnungen und Preise 2018: Stipendium für Pilchuck Glass-School, Alexander Tutsek-Stiftung 2013: Stipendium Museum of Art, Toledo, USA 2006: Alexander Tutsek Preis beim Coburger Glaspreis 2004: Jutta Cuny-Franz Erinnerungspreis 2003: Bildhauerstipendium Kunsthaus Meinersen 2002: Künstlerförderung Berlin Ehrendiplom der Jutta Cuny-Franz Foundation

Veröffentlichungen Coburger Glaspreis, 2022, 232 Seiten, Hardcover Das Leichte im Schweren, Berlin 2020, Künstlerkatalog Coburger Glaspreis , 2014, 280 Seiten, Hardcover Mind the Gap, Berlin 2014, Künstlerkatalog Wilken Skurk, ein Bildhauer aus Berlin, Interview mit Clementine Schack von Wittenau Glasklar, Festschrift von Helmut Ricke, museum kunst palast, Düsseldorf Glastresor, Berlin 2007, Softcover, Galerie B Coburger Glaspreis, 2006, 381 Seiten, Hardcover Kreisverkehr Meinersen, 2005, Jacob Bach Katalog Unzerbrechlich, Berlin 2002, 32 Seiten, Softcover, Galerie sphn

Sammlungen Ernsting Foundation, Coesfeld-Lette Kunstsammlungen der Veste Coburg, Coburg Alexander Tutsek-Foundation, München Glasmuseum Hentrich, Museum Kunstpalast, Düsseldorf Glasmuseum Frauenau, Frauenau Musée du Verre, Sars-Poteries (Frankreich)

Einzelausstellungen (Auswahl) 2023: Inside Outside, Galerie Hühsam, Offenbach 2022: the secret of the secret-sculptures and paintings, Galerie lorch und seidel contemporary, Berlin 2017: Das Leichte im Schweren, Galerie lorch und seidel contemporary, Berlin 2009: Incantato , Galerie Rossella Junck, Berlin

2007: Galerie B, Baden-Baden 2006: Galerie Kunstbahnhof, Dresden 2005: Galerie Jacob Bach, Düsseldorf (Katalog) 2004: Galerie Bongartz, Hannover 2003: Galerie sphn, Berlin (Katalog)

Gruppenausstellungen (Auswahl) 2022: Kunst in der Bastion VII, Torgau 2021: Selected Works, Galerie lorch und seidel contemporary, temporary showroom, Berlin 2018: Schafhof, Europäisches Künstlerhaus Oberbayern, Freising 2015: WHY GLASS , Lorch und Seidel contemporary, Berlin 2014: That’s What I Want, Lorch und Seidel contemporary, Berlin 2012: Wasserschloss Klaffenbach, Chemnitz 2011: From The Nipple to the Bottle, New Glass Art& Photography, Berlin 2010: Neues Rathaus, Deutsch-Tschechische Freundschaft, Weiden 2009: Kultursalon, Hyatt Regency Mainz, Mainz 2008: Bornholms Kunstmuseum, Dänemark 2007: Galerie Rossella Junck, Berlin/Venedig 2006: Galerie Breitengraser, Berlin 2005: Kunstverein Mainz 2002: Stockholm Art Fair 2001: National Garden, Athens

Weblinks http://www.wilken-skurk.de/ https://artfacts.net/artist/wilken-skurk/20899

Kategorie:Bildhauer (Berlin) Kategorie:Zeitgenössischer Künstler Kategorie:DDR-Bürger Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1966 Kategorie:Mann