Birkach (fränkisch: BärgiW. D. Ortmann: Landkreis Scheinfeld, S. 14. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „bęrgi“.) ist ein Gemeindeteil des Marktes Markt Taschendorf im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern). Birkach liegt in der Gemarkung Frankfurt.
Geographie Das Dorf liegt auf einer Anhöhe des Steigerwaldes. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Staatsstraße 2417 (0,3 km nördlich) bzw. nach Lachheim zur Staatsstraße 2259 (0,9 km südlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt nach Frankfurt zur St 2417 (1 km westlich).
Geschichte Der Ort wurde 1346 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname bedeutet ‚Zum Birkenwald‘.W. D. Ortmann: Landkreis Scheinfeld, S. 14f. Birkach lag im Fraischbezirk der Herrschaft Schwarzenberg. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus 13 Anwesen.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 390.
Im Rahmen des Gemeindeedikts (frühes 19. Jahrhundert) wurde Birkach dem Steuerdistrikt Thierberg und der Ruralgemeinde Kornhöfstadt zugeordnet. In den 1830er Jahren war der Ort Bestandteil der Gemeinde Frankfurt. Am 1. Januar 1972 wurde Birkach im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Markt Taschendorf eingemeindet.
Baudenkmäler Bildstock
ehemalige Baudenkmäler Haus Nr. 5: Erdgeschossiges Wohnhaus von drei zu fünf Achsen mit Satteldach und Giebel zur Straße. Verputzter Massivbau mit Quaderlisenen an den Ecken, im Türsturz unter dem Oberlicht datiert „Sebastian Ixmeier 1840“. Tür gleichzeitig, mit zwei Klappflügeln übereinander; der untere gerillt, der obere mit sechs Feldern.G. Hojer: Landkreis Scheinfeld, S. 28. Ursprüngliche Hausnummerierung. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen. Haus Nr. 9: Eingeschossiges Bauernhaus von drei zu fünf Achsen, im Türsturz unter dem Oberlicht datiert „J W / 1843“. Verputzter Massivbau mit Giebel zur Straße. Geknickte Eckpilaster mit profiliertem Kranzgesims, das sich als Gesimsband an der Giebelsohle fortsetzt. Weiteres Gesimsband unter Giebelspitze. Auf der Längsseite unter dem profilierten Traufgesims verlaufende Rahmenblende. Zwei stehende Dachgaupen. Haus Nr. 11: Zweigeschossiges verputztes Wohnhaus mit Halbwalm zur Straße, im Türsturz bezeichnet „18 N W 50“. Drei zu fünf Achsen. Geknicktes Eckpilaster, über denen das bandförmige Gurtgesims verkröpft ist.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1836 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 82 105 95 99 100 84 78 83 70 57 62 62HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1836 und von 1885 bis 1987 als Wohngebäude. 16 13 12 15 17 14 15 14 16Quelle
Religion Birkach ist römisch-katholisch geprägt und war ursprünglich nach Mariä Himmelfahrt (Scheinfeld) gepfarrt. Seit 1931 ist die Kuratie St. Margaretha (Kornhöfstadt) zuständig.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ortsteil von Markt Taschendorf Kategorie:Ort im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Kategorie:Ersterwähnung 1346