Vettermühle (fränkisch: FäddamühlW. D. Ortmann: Landkreis Scheinfeld, S. 206. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „fędəmǖl“.) ist ein Gemeindeteil der Stadt Scheinfeld im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern). Vettermühle liegt in der Gemarkung Oberlaimbach.

Lage Die Einöde liegt am Laimbach. Ein Anliegerweg führt 120 Meter westlich zur Bundesstraße 8, die nach Oberlaimbach (0,5 km nordwestlich) bzw. nach Langenfeld verläuft (3,7 km südwestlich), bzw. 140 Meter südöstlich zur Kreisstraße NEA 30, die zur B 8 (0,1 km südwestlich) bzw. nach Unterlaimbach verläuft (0,4 km östlich).

Geschichte Der Ort wurde im Casteller Lehenbuch von 1413 als „Mul zwischen den zweien leymbachen gelegen“ erstmals urkundlich erwähnt. 1617 wurde sie nach ihrem Besitzer als „Merckmühl“ erwähnt, 1835 wurde sie erstmals „Vettermühle“ genannt, ebenfalls nach dem Familiennamen des Besitzers.W. D. Ortmann: Landkreis Scheinfeld, S. 206f.

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Vettermühle dem Steuerdistrikt und der Munizipalgemeinde Scheinfeld zugeordnet. Wenig später wurde der Ort in die neu gebildete Ruralgemeinde Oberlaimbach eingegliedert. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern erfolgte am 1. Januar 1972 die Eingemeindung nach Scheinfeld.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 7 8 11 8 6 6 7 3 7 6HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1885 bis 1987 als Wohngebäude. 1 1 1 1 1 1 1 2Quelle

Religion Vettermühle ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Peter und Paul (Oberlaimbach) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Scheinfeld) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Kategorie:Ersterwähnung 1413