350px Am 16. September 1977 stirbt die griechische Sängerin Maria Callas, eine der bedeutendsten Sopranistinnen des 20. Jahrhunderts, im Alter von 53 Jahren in Paris. Dieser Artikel behandelt das Musikjahr 1977.
Ereignisse Populäre Musik und Jazz 1. Januar: Genesis starten in London ihre Wind and Wuthering Tour. 6. Januar: Nach mehreren provokanten Auftritten der Sex Pistols kündigt EMI den Vertrag mit der Punk-Band. 7.–9. Januar: Das United Jazz + Rock Ensemble nimmt im Schützenhaus Stuttgart-Heslach sein erstes Album auf. 13. Januar: Queen starten in Milwaukee ihre A Day at the Races Tour. 23. Januar: Pink Floyd starten in Dortmund ihre In the Flesh Tour. 24. Februar: Fleetwood Mac starten in Uniondale ihre Rumours Tour. Die Tournee endet nach 117 Konzerten am 30. August 1978 in Baton Rouge. 6. April: Die britische Rockband Supertramp startet in Regina ihre Quietest Moments Tour. 15.–24. April: Beim New Orleans Jazz & Heritage Festival treten Ella Fitzgerald, Sonny Rollins, Charles Mingus, The Crusaders, Bonnie Raitt und Fats Domino auf. 12. Juni: Die letzten Mitglieder des afroamerikanischen Gesangstrios The Supremes, Scherrie Payne, Susaye Green und Karen Jackson führen ihren endgültigen Abschiedsauftritt, begleitet vom Sänger und Songwriter Billy Ocean, im Theatre Royal Drury Lane in London auf. 20. Juni: Der Schauspieler und Sänger Manfred Krug verlässt die Deutsche Demokratische Republik, nachdem er am 19. April 1977 einen Ausreiseantrag gestellt hatte. 25. Juni: Prince unterzeichnet bei Warner Bros. Records seinen ersten Schallplattenvertrag in seiner Karriere. 26. Juni: Elvis Presley gibt sein letztes Konzert in der Market Square Arena in Indianapolis. 30. Juli: Die britische Progressive-Rock-Band Yes startet in Toledo ihre Going for the One Tour. 16. August: Der US-amerikanische Sänger, Musiker und Schauspieler Elvis Presley, der als erfolgreichster Solointerpret weltweit gilt, stirbt in seinem Wohnsitz „Graceland“ in Memphis, Tennessee. 16 September: T. Rex-Frontmann Marc Bolan verliert bei einem Autounfall sein Leben. Am Steuer des Unfallwagens sitzt seine Lebensgefährtin Gloria Jones, die den Unfall schwerverletzt überlebt. 8. Oktober: Inmitten der Abmischarbeiten für das Livealbum Seconds Out gibt Gitarrist Steve Hackett seinen Ausstieg aus der Band Genesis bekannt. 11. November: Nur fünf Monate nach dem Ende ihrer A Day at the Races Tour starten Queen in Portland ihre News of the World Tour. 19.–21. November: Bei der 100. Veranstaltung von Jazz in der Kammer sind mit den Gruppen von Albert Mangelsdorff und Willem Breuker auch Musiker aus dem Westen zu hören.
Musiktheater 21. April: Das Musical Annie hat am New Yorker Broadway Premiere. Es erlebt dort in den folgenden Jahren weitere 2376 Aufführungen. 13. Mai: Die Uraufführung der einaktigen Oper Neither für Sopran und Orchester von Morton Feldman findet in Rom statt. Das Libretto stammt von Samuel Beckett. 31. Juli: Das Musical Tell! von Tommy Fortmann auf ein Libretto von Beat Hirt wird im Schützenhaus Albisgüetli in Zürich uraufgeführt.
Klassische Musik Die 3. Sinfonie von Henryk Mikołaj Górecki wird veröffentlicht. Cantus in Memoriam Benjamin Britten von Arvo Pärt wird veröffentlicht. Komposition und Uraufführung von Arvo Pärts Fratres. Komposition und Uraufführung von Arvo Pärts Variationen zur Gesundung von Arinuschka. Alfred Schnittke: Suite im alten Stil für Violine und Klavier op. 80
Film 25. Mai: In den Vereinigten Staaten kommt der erste Kinofilm der Star-Wars-Serie (deutscher Titel Krieg der Sterne) zur Uraufführung. Die Filmmusik stammt von John Williams. Der US-amerikanische Tanzfilm Saturday Night Fever von John Badham kommt in die Kinos. Der Film löst weltweit eine Disco-Welle aus, die sich in der Musik, der Mode und dem Lebensstil der Jugendlichen widerspiegelt. Die Filmmusik der Bee Gees mit Titeln wie Stayin’ Alive, Night Fever und How Deep Is Your Love gehört zu den bisher meistverkauften Soundtracks.
Musikcharts Deutschland Singles Position Alben
Die längsten Nummer-eins-Singles
Lieder, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Smokie – Living Next Door to Alice (9 Wochen) Baccara – Yes Sir, I Can Boogie (8 Wochen) Baccara – Sorry, I’m a Lady (7 Wochen)
Die längsten Nummer-eins-Alben
Alben, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. ABBA – Arrival (3½ Monate) Smokie – Greatest Hits; Verschiedene Interpreten (K-tel) – Disco Fever (jeweils 2 Monate) Santa Esmeralda starring Leroy Gomez – Santa Esmeralda (1½ Monate)
Alle Nummer-eins-Hits und die Hits des Jahres
Österreich Singles Position Alben
Die längsten Nummer-eins-Singles
Lieder, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Boney M. – Daddy Cool (10 Wochen) Smokie – Living Next Door to Alice; Boney M. – Ma Baker; Donna Summer – I Feel Love (jeweils 9 Wochen) Boney M. – Sunny; Baccara – Sorry, I’m a Lady (jeweils 4 Wochen)
Die längsten Nummer-eins-Alben
Alben, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Fats Domino – Seine 20 größten Hits; Verschiedene Interpreten (K-tel) – Disco Fever (jeweils 9 Wochen) Boney M. – Love for Sale (8 Wochen) (Verschiedene Interpreten) – Hithaus mit Herz; Smokie – Greatest Hits (jeweils 5 Wochen)
Alle Nummer-eins-Hits und die Hits des Jahres
Schweiz Position Singles
Die längsten Nummer-eins-Singles
Lieder, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Pepe Lienhard Band – Swiss Lady (9 Wochen) Baccara – Yes Sir, I Can Boogie (8 Wochen) Smokie – Living Next Door to Alice; Umberto Tozzi – Ti amo (jeweils 7 Wochen)
Alle Nummer-eins-Hits und die Hits des Jahres
Vereinigtes Königreich Singles Position Alben
Die längsten Nummer-eins-Singles
Lieder, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. ABBA – Knowing Me, Knowing You; Elvis Presley – Way Down; Wings – Mull of Kintyre / Girls’ School (jeweils 5 Wochen) David Soul – Don’t Give Up on Us; Rod Stewart – I Don’t Want to Talk About It / The First Cut Is the Deepest; Donna Summer – I Feel Love; ABBA – The Name of the Game (jeweils 4 Wochen) Leo Sayer – When I Need You; Manhattan Transfer – Chanson d’Amour; Hot Chocolate – So You Win Again; David Soul – Silver Lady (jeweils 3 Wochen)
Die längsten Nummer-eins-Alben
Alben, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. ABBA – Arrival (10 Wochen) Diana Ross & the Supremes – 20 Golden Greats (7 Wochen) The Shadows – 20 Golden Greats (6 Wochen)
Alle Nummer-eins-Hits und die Hits des Jahres
Vereinigte Staaten Die längsten Nummer-eins-Singles
Lieder, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Debby Boone – You Light Up My Life (10 Wochen) The Emotions – Best of My Love (5 Wochen) Andy Gibb – I Just Want to Be Your Everything (4 Wochen)
Die längsten Nummer-eins-Alben
Alben, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Fleetwood Mac – Rumours (29 Wochen) Eagles – Hotel California (8 Wochen) Barbra Streisand & Kris Kristofferson – A Star is Born (6 Wochen)
Alle Nummer-eins-Hits und die Hits des Jahres
Charts in weiteren Ländern
Musikpreise und Ehrungen Musikwettbewerbe Eurovision Song Contest Marie Myriam: L’oiseau et l’enfant Lynsey de Paul and Mike Moran: Rock Bottom The Swarbriggs Plus Two: It’s Nice to Be in Love Again Michèle Torr: Une petite française Pascalis, Marianna, Robert and Bessy: Mathema Solfege
Gründungen Compact – rumänische Musikgruppe Crack – spanische Progressive- und Symphonic-Rockband aus Gijón James Chance and the Contortions – US-amerikanische No-Wave-Band Droids – französische Space-Disco- und Synthiepop-Formation Mobile Fidelity Sound Lab – US-amerikanisches Plattenlabel Spider Murphy Gang – deutsche Rockband aus München The Ricochets – britische Neo-Rockabilly- und Psychobillyband, gegründet als Pink & Black Voyage – französische Discogruppe Willi Warma – österreichische Punk-Band aus Linz
Neuveröffentlichungen (Auswahl) Lieder und Kompositionen Lied Text Musik Erstinterpret Label Veröffentlichung Genre Album Weitere Informationen 17 Soldaten Fred Van Dam Ad Kraamer Freddy Quinn Polydor 1977 Schlager Lieder, die das Leben schrieb Aja Donald Fagen, Walter Becker Steely Dan ABC Records 23. September 1977 Fusion Aja Auf dem Mond da blühen keine Rosen Leo Leandros, Klaus Munro Vicky Leandros CBS Records Februar 1977 Schlager V. L. Can’t Stop Loving You (Though I Try)Billy Nicholls White Horse 1977 Pop-Rock, Softrock White Horse Druže Tito mi ti se kunemo Mira Alečković Zdravko Čolić 1977 Politisches Lied EasyLionel Richie Commodores Motown 18. März 1977 Pop-Soul Commodores Going for the One Jon Anderson Yes Atlantic Records 12. Juli 1977 Progressive Rock Going for the One HymnJohn Lees Barclay-James-Harvest Polydor 1977 Rock Gone to Earth It’s the Hard Knock Life Martin Charnin Charles Strouse Sony Music Entertainment 1977 Musical Annie (Original Motion Picture Soundtrack) Lied aus dem Musical Annie La pulce d’acquaAngelo Branduardi, Luisa Branduardi Angelo Branduardi Polydor 1977 Baroque Pop La pulce d’acqua Let There Be Rock Bon Scott, Angus Young, Malcolm Young AC/DC 31. März 1977 Bluesrock, Hard Rock Let There Be Rock Modern Love Peter Gabriel Peter Gabriel Charisma Records (UK), Atco Records (USA) 20. Juni 1977 Artrock, Popmusik, Progressive Rock Peter Gabriel (Car) Moribund the Burgermeister Peter Gabriel Peter Gabriel Charisma Records (UK), Atco Records (USA) 25. Februar 1977 Artrock, Popmusik, Progressive Rock Peter Gabriel (Car) No More HeroesHugh Cornwell, Jean-Jacques Burnel, Dave Greenfield, Jet Black The Stranglers United Artists September 1977 Punk No More Heroes Oerend hard Bennie Jolink und Ferdi Jolij Normaal Killroy 30. April 1977 Boerenrock Oerend Hard Queen of Chinatown Amanda Lear, Anthony Monn Amanda Lear Ariola Records 1977 Euro Disco I Am a Photograph Rockaway Beach Dee Dee Ramone Ramones Sire Records 23. November 1977 Punkrock Rocket to Russia Seaside Woman Linda McCartney Suzy and the Red Stripes Parlophone/EMI (GB), Capitol Records (USA) 31. Mai 1977 Reggae Wide Prairie Star Wars (Main Title) John Williams London Symphony Orchestra 20th Century Fox Records 29. Juli 1977 Filmmusik Tomorrow Amanda Lear, Rainer Pietsch Amanda Lear Ariola Records 1977 Euro Disco I Am a Photograph Trans Europa Express Ralf Hütter, Florian Schneider-Esleben, Emil Schult Kraftwerk Kling-Klang-Studio März 1977 Elektropop, Synthiepop Trans Europa Express / Trans-Europe Express Unter der Asche meiner Liebe ist noch Glut Hans-Georg Moslener, Jon Athan Helena Vondráčková Telefunken 5. März 1977 Schlager Unter der Asche meiner Liebe ist noch Glut Welcome to the Working WeekElvis Costello Elvis Costello Stiff Records 21. Mai 1977 New Wave, Pop-Rock My Aim is True When I Need YouAlbert Hammond, Carole Bayer Sager Leo Sayer Februar 1977 Softrock Endless Flight Willy Konstantin Wecker Konstantin Wecker 1977 Liedermacher Genug ist nicht genug rund zehn Versionen, die jüngste von 2021 William Tell Overture Gioachino Rossini Mike Oldfield Virgin Records 11. Februar 1977 Folk, Rock, Klassik Wonderous Stories Jon Anderson Yes Atlantic Records September 1977 Pop Going for the One You Light Up My Life Joseph Brooks Kasey Cisyk 1977 Filmmusik Lied für den Film Stern meines Lebens; Oscarverleihung 1977: bester Filmsong You Took the Words Right Out of My Mouth Jim Steinman Meat Loaf Cleveland International 21. Oktober 1977 Rock Bat Out of Hell
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