Die Halle für Kunst Lüneburg e. V. ist ein gemeinnütziger, eingetragener Kunstverein in Lüneburg, der seit 1995 Einzel- und Gruppenausstellungen, Veranstaltungsreihen und Publikationen präsentiert.
Geschichte Von Studierenden der Leuphana Universität als freier Organisationszusammenhang gegründet, nutzte der Verein seit seiner Entstehung verschiedene Räume in der Stadt Lüneburg. Gegründet und zuerst geleitet wurde die Halle für Kunst von Heike Munder und Bernd Milla. Seit 2003 ist er in der Reichenbachstraße in einer ehemaligen Maschinenfabrik aus dem 19. Jahrhundert untergebracht.
Direktoren und Direktorinnen 2025–heute: Lisa Deml 2025–heute: Marie-Sophie Dorsch 2022–2025: Elisa R. LinnDoppelspitze an der Halle für Kunst Lüneburg Kunstforum International 2021–2025: Ann-Kathrin Eickhoff 2012–2021: Stefanie Kleefeld 2010–2015: Valérie Knoll 2008–2012: Hannes Loichinger 2008–2010: Eva Birkenstock 2001–2008: Bettina Steinbrügge„Wir sind nicht nur für ein Prozent der Gesellschaft da“ Luxemburger Wort 1995–2001: Bernd Milla 1995–2001: Heike Munder
Programm Die Ausrichtung des Vereins ist bestimmt von der Frage nach der „Ausstellungspolitik, der Verortung gegenwärtiger Diskurse“ und nach „einer Kunst, […] die den sozialen und gesellschaftlichen Kontext miteinbezieht.“Ausrichtung der Institution halle-fuer-kunst.de Das Programm der Halle für Kunst widmet sich den „Produktionsbedingungen und -umständen zeitgenössischer Kunst“. Es nimmt dabei nach eigener Darstellung „Bezug auf gesellschaftliche Lebens- und Arbeitsbedingungen und steht in einem engen Verhältnis zu zeitgenössischen kulturellen und sozialen Realitäten“.
Jährlich werden ca. fünf bis sechs verschiedene Ausstellung kuratiert.Lüneburg & Lüneburger Heide, Reiseführer Michael Müller, ISBN 978-3-96685-327-9 Daneben finden auch regelmäßig Vorträge, Workshops, Performances und Künstlergespräche statt.
Ausstellungen (Auswahl) 1997: Yvette Brackman, Mary Beth Edelson – Female Perversion 1998: Kerstin Kartscher – Juwelen 1998: Koho Mori-Newton – Arbeitsbesuch 1999: Michel Auder – Michel Auder 2006: Liz Craft – Fantasy Architecture 2007: Andrea Bowers – Vows 2007: u. a. Dorit Margreiter – Novella (not yet another story)Österreichischer Kunstpreis 2016 – Video- und Medienkunst: Dorit Margreiter 2008: Falke Pisano – When Doing Things and Words 2012–13: Nina KönnemannNina Könnemann ArtforumNina Könnemann artmap.com 2013: Loretta Fahrenholz – Loretta Fahrenholz 2013–14: Will Benedict – TV Dinner: The Narcissism of Minor Differences 2014–15: Marc Camille Chaimowicz – Light and Shade 2019: Puppies Puppies (Jade Guanaro Kuriki-Olivo) – Plague 2020–21: Wagnis der Öffentlichkeit 2021: Kitty Kraus 2022: Sue Tompkins 2023: Terre ThaemlitzTerre Thaemlitz “Reframed Positions” kaput-mag.com 2023–24: Jürgen Baldiga
Auszeichnungen 1999: Jürgen-Ponto-Preis als Anerkennung für das engagierte AusstellungsprogrammHeike Munder Wer bestimmt den Diskurs? kunstforum.de 2020: ADKV-ART COLOGNE Preis für KunstvereineHalle für Kunst Lüneburg kunstvereine.de Schon in den Vorjahren war der Kunstverein mehrmals dafür nominiert.
Literatur Heike Munder, Bernd Milla: „Einführung“, in: Heike Munder, Bernd Milla (Hrsg.): Tatort Kunstverein – Eine kritische Überprüfung eines Vermittlungsmodells. Verlag für moderne Kunst, Nürnberg 2001, S. 7.
Weblinks Internetseite des Kunstvereins Profil auf Kunstvereine.de Publikationen Halle für Kunst Lüneburg
Einzelnachweise
Kategorie:Organisation (Lüneburg) Kategorie:Kunstverein (Niedersachsen) Kategorie:Vereinsgründung 1995