Schönaichermühle (fränkisch: SchenaichamühlW. D. Ortmann: Landkreis Scheinfeld, S. 176. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „šənaiχəmṻl“.) ist ein Gemeindeteil des Marktes Oberscheinfeld im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern). Schönaichermühle liegt in der Gemarkung Schönaich.

Geografie Die Einöde liegt am Mordgrundbach, der linke Hauptoberlauf des Schönbachs und an der Kreisstraße NEA 28, die dem Mordgrundbach entlang nach Oberambach (1 km südöstlich) bzw. zur Staatsstraße 2257 führt (0,8 km nordwestlich). Im Nordosten steigt das Gelände zum Hochberg () an.

Geschichte Der Ort wurde im Zinsbuch des bambergischen Amtes Oberscheinfeld von 1603 als „Schönaicher Muhl“ erstmals erwähnt. Der Ortsname bedeutet „zum schönen Eichenwald“.W. D. Ortmann: Landkreis Scheinfeld, S. 175f.

Im Rahmen des Gemeindeedikts (frühes 19. Jahrhundert) wurde Schönaichermühle dem Steuerdistrikt Schönaich und der Ruralgemeinde Oberscheinfeld zugeordnet. Wenig später erfolgte die Umgemeindung in die neu gebildete Ruralgemeinde Krettenbach. Am 1. Januar 1972 wurde Schönaichermühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern wieder nach Oberscheinfeld eingemeindet.

Einwohnerentwicklung Jahr 1852 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 5 1 15 3 3 8 6 6 2HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1852 werden diese als Häuser bezeichnet und von 1871 bis 1987 als Wohngebäude. 1 2 1 1 1 1 1Quelle

Religion Schönaichermühle ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Michael (Schnodsenbach) gepfarrt.

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Oberscheinfeld) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Kategorie:Ersterwähnung 1603