Oefelesmühle (fränkisch: ÖflasmühlW. D. Ortmann: Landkreis Scheinfeld, S. 141. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „öfləsmṻl“.) ist ein Gemeindeteil des Marktes Oberscheinfeld im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern). Oefelesmühle liegt in der Gemarkung Herpersdorf.
Geografie Die Einöde liegt am Vilzbach, der unmittelbar nordöstlich als rechter Zufluss in den Schönbach mündet. Ein Anliegerweg führt unmittelbar südwestlich zur Kreisstraße NEA 28, die nach Burgambach zur Staatsstraße 2421 (1 km südöstlich) bzw. nach Oberambach verläuft (0,7 km nordwestlich).
Geschichte Der Ort wurde 1565 als „Neue Mühl“ erstmals erwähnt, 1632 erstmals als „Offelßmühl“. Aus dem ursprünglichen Ortsnamen kann man schließen, dass die Mühle zu dieser Zeit errichtet wurde; die seit 1632 bezeugte Form hat als Bestimmungswort Oefele, der Familienname des damaligen Pächters.W. D. Ortmann: Landkreis Scheinfeld, S. 141.
Im Rahmen des Gemeindeedikts (frühes 19. Jahrhundert) wurde Oefelsmühle dem Steuerdistrikt Oberscheinfeld und der Ruralgemeinde Oberscheinfeld zugeordnet. Mit der Bildung der Ruralgemeinde Herpersdorf (vor 1840) erfolgte die Umgemeindung dorthin. Am 1. Januar 1972 wurde Oefelesmühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern wieder nach Oberscheinfeld eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1836 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 2 2 2 4 3 0 0 5 4 2 7HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1836 und von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet, 1840 als Häuser. 1 1 1 1 1 1 1 1Quelle
Religion Oefelesmühle ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Gallus (Oberscheinfeld) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Oberscheinfeld) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Kategorie:Ersterwähnung 1565