Ermin Mahmić (* 14. März 2005 in Wels) ist ein bosnisch-österreichischer Fußballspieler.
Karriere Verein Mahmić begann seine Karriere beim ESV Intersport Wels. Im September 2012 wechselte er zum FC Pasching. Zur Saison 2015/16 schloss er sich dem LASK an. Zur Saison 2019/20 wechselte er dann in die Akademie des SK Rapid Wien, in der er in Folge sämtliche Altersstufen durchlief.
Zur Saison 2023/24 wechselte Mahmić zum Zweitligisten SV Lafnitz.Transfer Nummer 16! Lafnitz holt Talent aus Rapid-Akademie laola1.at, am 26. Juli 2023, abgerufen am 20. Oktober 2023 Nachdem er zunächst noch für die Amateure gespielt hatte, debütierte er im Oktober 2023 in der 2. Liga, als er am elften Spieltag jener Saison gegen den SV Stripfing in der 81. Minute für Florian Prohart eingewechselt wurde. Insgesamt kam er für Lafnitz zu 43 Zweitligaeinsätzen, in denen er viermal traf. Am Ende der Saison 2024/25 stieg er mit den Steirern aber als Tabellenletzter aus der 2. Liga ab.
Zur Saison 2025/26 wechselte Mahmić anschließend nach Tschechien zum Erstligisten Slovan Liberec.Slovan posílí talentovaný rakouský záložník Ermin Mahmić fcslovanliberec.cz, am 4. Juni 2025, abgerufen am 5. Juni 2025
Nationalmannschaft Mahmić debütierte im Oktober 2021 gegen die Färöer für die österreichische U-17-Auswahl. Bis Mai 2022 absolvierte er vier Partien für das Team. Anschließend wechselte er aber zum bosnischen Verband und gab im August 2023 sein Debüt in der bosnischen U-19-Mannschaft.
Im März 2025 stand er hingegen erstmals im Kader der österreichischen U-21-Auswahl. Sein Debüt für die U-21 gab er im November 2025 gegen Belgien. Nach zwei Einsätzen wechselte Mahmić im Mai 2026 dann aber endgültig zum bosnischen Verband.
Nur kurze Zeit später feierte er am 29. Mai 2026 beim Länderspiel gegen Nordmazedonien in Sarajevo sein Debüt in der bosnischen Fußballnationalmannschaft.
Sein erstes Länderspieltor erzielte er am 18. Juni 2026 im zweiten WM Gruppenspiel gegen die Schweiz im SoFi Stadium in Los Angeles. Nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung verwandelte Mahmić in der Nachspielzeit (90.+3 Minute) eine geklärte Ecke per Volley-Direktabnahme aus dem Strafraum zum zwischenzeitlichen 1:3. Der Gewaltschuss, der von internationalen Medien mit einer gemessenen Geschwindigkeit von fast 200 km/h hervorgehoben wurde, fand breite Beachtung als eines der spektakulärsten Tore der Turnier-Anfangsphase. Das Spiel endete mit einer 1:4-Niederlage für Bosnien-Herzegowina.
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