rahmenlos|rechts|hochkant=0.4|Wappen Fam. v. Goldacker. Friedrich Otto von Goldacker (* 21. September 1792 in Weberstedt; † 30. November 1840 in Dresden)Neuer Nekrolog der Deutschen. Jahrgang 18-1840 Teil 2, Weimar 1842, S.1414 Nr. 1708. war ein sächsischer Offizier und erster Ehrenbürger der Stadt Leipzig.

Leben Sein Großvater war der sächsische Generalmajor Christian Wilibald von Goldacker (1721–1801). Dessen Sohn Constantin Johann Ludwig (* 31. Dezember 1761; † 21. April 1830) war Herr von Alterstedt und Weberstedt, er heiratete N.N. von Watzdorf und wurde Vater von Otto.Siehe Literatur: Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser. 1919. Jahrgang 20, Justus Perthes, Gotha 1918, S. 330.

Otto von Goldacker besuchte bis 1806 als Zögling die Klosterschule Roßleben und wurde nachfolgend Soldat der sächsischen Armee im Infanterie-Regiment Clemens Prinz von Sachsen, wobei er 1807 Offizier wurde. Inmitten der Koalitionskriege erreichte er 1812 die Position eines Adjutanten. Er wurde in verschiedenen Feldzügen mit einer leichten Schusswunde verwundet und 1813 mit dem Ritterkreuz des Militär-St.-Heinrichs-Ordens ausgezeichnet.Georg Richter: Der Königlich Sächsische Militär-St.-Heinrichs-Orden. 1736 – 1918. Ein Ehrenblatt der Sächsischen Armee. Jahr 1813, Verlag der Wilhelm und Bertha von Baensch Stiftung, Dresden 1917, S. 51. Nach Kriegsende avancierte er am 15. Dezember 1818 zum Hauptmann beim Infanterie-Regiment „Prinz Maximilian“. Nach mehreren Jahren in dieser Eigenschaft avancierte er 1830 zum Major. Im Jahr 1832 wurde er zum Kommandeur der Leipziger Kommunalgarde ernannt und infolgedessen am 9. April 1832 zum ersten Ehrenbürger der Stadt Leipzig ernannt.Siehe Weblinks: André Loh-Kliesch-Leipziger-Biographie.de. Leipzig, Stand 7. August 2026. Er war auch Bataillonskommandeur des III. Bataillons im Leib-Infanterie-Regiment und war Träger des Orden der Ehrenlegion.Johann George Ludwig Hesekiel: Album der Schüler zur Kloster Roßleben von 1742 bis 1854. Waisenhaus-Buchdruckerei (Franckesche Stiftungen), Halle 1854, S. 40. Nr. 666. Nachfolgend wurde er Kommandant der Garde-Division in Dresden.Directorium des Statistischen Vereins (Hrsg.): Staats-Handbuch für das Königreich Sachsen 1839. Departement des Kriegs. Verlag Friedrich Fleischer, Leipzig 1839, S. 282. Nachdem er zum Oberstleutnant befördert worden war, diente er als Flügeladjutant des sächsischen Königs und verstarb 1840 aufgrund von Nervenfieber in dieser Eigenschaft.Beilage zu Nr. 349 des Dresdner Anzeiger. Dresden, Dienstag, 15. Dezember 1840, S. 11.

Literatur August Wilhelm Bernhardt von Uechtritz: Geschlechts-Erzählung derer in Sachsen florirenden Adelichen Familien, als eine Continuation. Band 1 (Ersten Theiles TAB. XXVII - LXIV), Georg Emanuel Berr, Leipzig 1787, Tab. LIII. Neuer Nekrolog der Deutschen. Achtzehnter Jahrgang-1840, Teil 2, Verlag von Bernhard Friedrich Voigt, Weimar 1842, S. 1414 Nr. 1708. Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser. Der in Deutschland eingeborene Adel. 1919. Zwanzigster Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1918, S. 330.

Weblinks Leipziger-Biographie.de: von Goldacker, Friedrich Otto

Einzelnachweise

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