Die Endrunde der 39. U-19-Europameisterschaft fand vom 13. bis 26. Juni 2025 in Rumänien statt. Dies entschied das UEFA Executive Committee am 19. April 2021 in Limassol. Rumänien wurde zuvor die U-19-Fußball-Europameisterschaft 2021 zugesprochen, aber aufgrund der COVID-19-Pandemie wurde das Turnier abgesagt. Bisher war das Land einmal (2011) Austragungsort der U-19-Europameisterschaft.

Qualifikation Wie bei vorangegangenen Turnieren bestand die Qualifikation aus zwei Phasen: Der Qualifikations- und der Eliterunde. Rumänien ist als Gastgeber automatisch für die Endrunde gesetzt. Die Mannschaft Russlands ist – wie alle russischen Mannschaften – nach dem Überfall auf die Ukraine von UEFA-Wettbewerben ausgeschlossen und nimmt daher nicht teil.

Qualifikationsrunde Die 54 meldenden Verbände wurden mit Ausnahme des automatisch qualifizierten Gastgebers Rumänien in 13 Vierergruppen gelost. Portugal erhielt als bestplatzierte Nation im UEFA-Koeffizientenranking für U-19-Nationalmannschaften ein Freilos für die Eliterunde. Alle Gruppen werden in Form von Miniturnieren im Modus Jeder-gegen-Jeden über mehrere Tage hinweg an einem Ort ausgespielt, wobei eine der teilnehmenden Mannschaften pro Gruppe als Gastgeber fungiert. Die 13 Gruppensieger und -zweiten sowie der beste Gruppendritte (ohne Berücksichtigung der Ergebnisse gegen den jeweiligen Gruppenletzten) den qualifizieren sich für die Eliterunde.

Während die Mannschaften Deutschlands und Österreichs jeweils als Gruppensieger und Luxemburg als Gruppenzweiter in die nächste Runde einzogen, verpassten die Schweiz und Liechtenstein die Eliterunde.

Eliterunde Die qualifizierten Mannschaften aus der ersten Qualifikationsrunde wurden mit dem jetzt ins Turnier einsteigenden Portugal in sieben Vierergruppen gelost, aus denen sich nur der jeweilige Gruppensieger für die Endrunde qualifizierte. Wie bereits in der ersten Runde erfolgte die Austragung der Eliterunde als Miniturnier bei einer der beteiligten Mannschaften bis zum 25. März 2025.

Die Auslosung ergab folgende Gruppen (Reihenfolge nach Endplatzierung, grün unterlegte Mannschaften konnten sich für die Endrunde qualifizieren).

Gruppe 1 Gruppe 2 Gruppe 3 Gruppe 4 Gruppe 5 Gruppe 6 Gruppe 7

Teilnehmer Neben Gastgeber Rumänien, nahmen sieben weitere Mannschaften an dem Turnier teil, darunter auch Titelverteidiger Spanien. Für Montenegro ist es die erste Teilnahme an einer EM in dieser Altersklasse. Aus dem deutschsprachigen Raum schaffte nur Deutschland den Sprung zur Endrunde.

Kader der DFB-Auswahl # Name Pos. Verein Spiele Tore 1 Konstantin Heide Tor SpVgg Unterhaching 4 0 2 Taylan Bulut Abwehr FC Schalke 04 4 0 3 Almugera Kabar Abwehr Borussia Dortmund 4 0 4 Elias Decker Abwehr FC Ingolstadt 04 1 0 5 Maximilian Herwerth Abwehr VfB Stuttgart II 4 0 6 Winners Osawe Mittelfeld 1. FC Nürnberg 4 0 7 Paris Brunner Sturm 4 0 8 Kjell Wätjen Mittelfeld Borussia Dortmund 3 0 9 Max Moerstedt Sturm TSG 1899 Hoffenheim 4 4 10 Noah Darvich Mittelfeld 2 1 11 Saïd El Mala Sturm Viktoria Köln 4 4 12 Max Schmitt Tor FC Bayern München II 0 0 13 Maximilian Hennig Abwehr SpVgg Unterhaching 2 0 14 Leopold Wurm Abwehr SSV Jahn Regensburg 4 1 15 Lukas Reich Abwehr TSV 1860 München 1 0 16 Mateo Kritzer Mittelfeld Karlsruher SC U19 3 0 17 Charles Herrmann Sturm Borussia Mönchengladbach II 2 0 18 Assan Ouédraogo Mittelfeld RB Leipzig 4 1 19 Jarzinho Malanga Sturm VfB Stuttgart 3 0 20 Robert Ramšak Sturm RB Leipzig U19 3 0

Trainer: Hanno Balitsch

Austragungsorte Das Turnier wird in vier Stadien in drei Städten in der erweiterten Umgebung von Bukarest ausgetragen.

Bukarest Stadionul GiuleștiKapazität: 14.047 Stadionul Arcul de TriumfKapazität: 8.155 200px|Stadionul Giulești 200px|Stadionul Arcul de Triumf 3 Gruppenspiele1 HalbfinaleFinale 3 Gruppenspiele1 Halbfinale Voluntari Ploiești Anghel-Iordănescu-StadionKapazität: 4.600 Ilie-Oană-StadionKapazität: 15.073 200px|Anghel-Iordănescu-Stadion 200px|Ilie-Oană-Stadion 3 Gruppenspiele 3 Gruppenspiele

Gruppenphase Die Auslosung der Vorrundengruppen fand am 15. April 2025 am Sitz des Rumänischen Fußballverbandes statt. Als Losfee fungierte der Turnierbotschafter und rumänische Nationalspieler Alexandru Pașcanu. Es gab keine vorherigen Lostöpfe, lediglich Gastgeber Rumänien war als Kopf der Gruppe A gesetzt.

Kriterien für den Gleichstand in der Gruppenphase Die Platzierung der Mannschaften in der Gruppenphase wird anhand folgender Kriterien ermittelt:

Erzielte Punkte in allen Gruppenspielen Erzielte Punkte in direkten Duellen zwischen punktgleichen Mannschaften Höhere Tordifferenz in direkten Duellen zwischen punktgleichen Mannschaften Erzielte Tore in direkten Duellen zwischen punktgleichen Mannschaften Wenn mehr als zwei Mannschaften punktgleich sind und nach Anwendung aller oben genannten Kriterien für direkte Duelle weiterhin eine Teilmenge von Mannschaften punktgleich ist, werden alle oben genannten Kriterien für direkte Duelle erneut und ausschließlich auf diese Teilmenge von Mannschaften angewendet Tordifferenz in allen Gruppenspielen Erzielte Tore in allen Gruppenspielen Elfmeterschießen, wenn nur zwei Mannschaften punktgleich sind und in der letzten Runde der Gruppe aufeinandertreffen und nach Anwendung aller oben genannten Kriterien punktgleich sind (entfällt, wenn mehr als zwei Mannschaften punktgleich sind oder ihre Platzierungen für die Qualifikation zur nächsten Runde nicht relevant sind) Disziplinarpunkte Gelbe Karte: −1 Punkt Gelb-Rote Karte: −3 Punkte Rote Karte: −3 Punkte UEFA-Koeffizient für die Auslosung der Qualifikationsrunde Losentscheid

Gruppe A

Gruppe B

Finalrunde mini|Halbfinale zwischen Spanien und Deutschland (6:5) im Stadionul Arcul de Triumf Die Spiele der Finalrunde werden im K.o.-System ausgetragen. Sollten die Spiele nach 90 Minuten unentschieden stehen, folgt zuerst eine Verlängerung von zweimal 15 Minuten. Steht dann immer noch kein Sieger fest, wird dieser im Elfmeterschießen entschieden.

Halbfinale Die genaue Zuordnung der Partien zu Austragungsorten und -zeiten erfolgte nach Abschluss der Gruppenphase.

Finale

Beste Torschützen Rang Spieler Tore 1 4 4 4 4 2 3 3 Hinzu kommen 9 Spieler mit je zwei und 23 Spieler mit je einem Tor sowie zwei Eigentore von im Spiel gegen Deutschland und im Spiel gegen die Niederlande.

Schiedsrichter Die UEFA berief sechs Schiedsrichter für die Spielleitungen. Der Videobeweis kommt nicht zum Einsatz.

Schiedsrichter Assistenten Vierte Offizielle

Weblinks uefa.com: Offizielle Website (englisch)

Einzelnachweise

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