mini|hochkant|Stefanie Sixt, 2023 Stefanie Sixt (* 1973 in Augsburg) ist eine deutsche Videokünstlerin.

Leben Ihr Abitur absolvierte sie 1994 am Holbeingymnasium in Augsburg. Von 1994 bis 1995 studierte sie an der Academie Beeldende Kunsten in Maastricht. Danach von 1996 bis 1999 an der Hochschule Augsburg mit dem Schwerpunkt Audiovisuell und erwarb einen Abschluss als Diplom-Designerin (FH).

Sie gründete das Label „sixt sense“ im Jahr 2000 in Köln, zog weiter nach Berlin, und ging nach einem Auslandsaufenthalt in Philadelphia zurück nach Augsburg, wo sie aktuell lebt. Sie produzierte experimentelle Kurzfilme, audiovisuelle Performances, Installationen, Mixed Media und Fotomontagen. Seit 2015 kreiert sie darüber hinaus Videodesign für das Staatstheater Augsburg, vor allem unter der Regie von Nicole Schneiderbauer. Stefanie Sixt hat einen Lehrauftrag an der Universität Augsburg für Gestalten mit Medien.

Ämter und Mitgliedschaften Im Jahr 2022 und 2023 war sie Jury-Mitglied beim Kunstpreis Gersthofen und beim Medienkunstfestival Lab 30 in Augsburg. Zwischen 2010 und 2015 unterrichtete sie an der Hochschule Deggendorf. Seit 2019 ist sie als Dozentin an der Universität Augsburg tätig. Zudem ist sie seit 2006 Mitglied bei „female pressure“, einer Organisation für Künstlerinnen in der elektronischen Musik und Medienkunst, gegründet von Electric Indigo in Wien.

Werke (Auswahl)

2023 „Wittgensteins Mätresse“, VR-Streaming-Produktion, Staatstheater Augsburg 2023 „Frauen der Unterwelt“, Video-Design, Staatstheater Augsburg „IT WILL BE PERFECT WHEN I AM GONE“, AV Installation 2022 „Wittgensteins Mätresse“, VR-Design, Video-Design, Staatstheater Augsburg „Totentanz“,Totentanz in der Moritzkirche Donnerstag 3. November 2022 Zeichnungen von Georg Bernhard mit Video-Installation von Stefanie Sixt „Superimposition“ (AV Installation / Kurzfilm) 2021 „Separated Waves of One Ocean“ (Kurzfilm) 2020 „Bluetopia“ (Kurzfilm) „Bovary, ein Fall von Schwärmerei,“ Video-Design, Staatstheater Augsburg 2019 „Trost“ (Kurzfilm) „Europe Central“, Video-Design, Staatstheater Augsburg 2018 „Rank“ (Kurzfilm) „Denied“, Spot gegen Rassismus mit Staatstheater und FCA,Stadtgespräch - Stefanie Sixt, Interview vom 15. September 2018, auf augsburg.tv „Paradies Fluten“, Video-Design, Staatstheater Augsburg 2017 „Dyschronia“ (Audiovisuelle Performance) 2016 „Somewhere Inbetween“, (Kurzfilm) 2016 „BCHIJ“ (Audiovisuelle Performance) „Tosca“, Video-Design, Staatstheater Augsburg 2015 „RE-DIRECTED“ (Audiovisuelle Performance) 2013 „Duck Became Swan“ (Kurzfilm) 2012 „Transit“ (Audiovisuelle Performance) „Silestra“ (Tanzfilm) 2010 „Alabama Song“, (Kurzfilm)

Ausstellungen, Theater und Festivals (Auswahl) 2023 „It will be perfect when i am gone“, Galerie Artoxin, München 2023 „Windmill Of Your Mind“, Ausstellung Filefestival São Paulo, Brasilien mit Markus Mehr 2023 „Superimposition“ internationaler Wettbewerb bei Videoformes Festival, Clermont-Ferrand, Frankreich 2023 „Superimposition“ internationaler Wettbewerb Kurzfilmwoche Regensburg 2023 „Frauen der Unterwelt“ Staatstheater Augsburg 2022 „Superimposition“, Artbadgastein, Bad Gastein, Österreich 2022 „Wittgensteins Mätresse“, Staatstheater Augsburg „Totentanz“, Video-Installation, Moritzkirche Augsburg 2020 Bovary, ein Fall für Schwärmerei, Staatstheater Augsburg 2019 „Trost“, Zebra Poetry Filmfest, German Competition, Berlin 2018 EMAF (European Media Art Festival Osnabrück) – „Dyschronia V“ 2017 FIAV Festival International d’Art Vidéo de Casablanca, Marokko 2016 „Somewhere Inbetweeen“ Arte e femminilità Associazione Culturale Areacreativa42, Casa Toesca, Turin (IT) und NoD Galerie Prac (CZ) 2016 „Dreamland“ Solo Exhibition TIM (Textil- und Industriemuseum, Augsburg) 2015 „re-directed“, AV Performance Mind the Gap Nights, Internationale Film Festival Rotterdam, NL

Ausstellungskataloge und Künstlerbücher mini|237x237px|Katalog Winner Art Prize CBM Turin, Prag, London: Videokunst, 2015–2016 „Totentanz“ in Kirche und Kunst 2023, Berichte, Der Zyklus Totentanz von Georg Bernhard, Text Helmut Braun, Herausgeber Klaus Raschzok für den Verein für Christliche Kunst in der Evangelischen Kirche in Bayern e.V. 2023, Art prize CBM, Turin Prague London, III Edition 2015–2016, Silvana Editoriale S.p.A., Cinisello Balsamo, Milano, 2015, Areacreativa42, Torino 2015 „Silestra“ in Ausstellungskatalog Seh-Dinge, Staatliches Textil- und Industriemuseum Augsburg, Barbara Kolb M.A.,Karl Borromäus Murr, Wißner Verlag, Augsburg 2012, ISBN 978-3-89639-876-5 „Duck Became Swan“ German Short Films 2014, AG Kurzfilm, Print und Online, Herausgeber: City Seelsorge der katholischen Kirche in Augsburg, Michael Grau, Sabine Stötzer, Druck: Joh. Walch GmbH & Co KG, Augsburg, 2006

Preise und Auszeichnungen 2019 nominiert für German Design Award mit „Denied“ 2017 BuchMarkt-Award 2017, Bronze „Spot des Jahres“ mit „Endgültig“ (Andreas Pflüger) für Suhrkamp mini|Augsburger Medienpreis 2016: Platz eins für Stefanie Sixt zum deutschen Sportabzeichen 2016 Medienpreis an Stefanie Sixt für den Clip für das Deutsche Sportabzeichen, DOSB 2015 Winner Art Prize CBM Turin, Prag, London, Kategorie: Video 2014 „Silestra“ nominiert für den Heritage in Motion Award 2014 German Short Films, AG Kurzfilm „Duck Became Swan“ 2014 Artist in Residence Künstlerdorf Schöppingen 2014 ITVA Award Silber „Silestra“ 2005 IF Design Award „Küchenphantasien“

Rezeption

Weblinks Goethe-Institut weltweit, „Rank“, 2018 (Ausschnitt) www.sixt-sense.org 2009 Gesellschaft für Gegenwartskunst, Stefan Schrammel

Einzelnachweise

Kategorie:Videokünstler (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1973 Kategorie:Frau