Die Gaaler Tauern sind eine Gebirgsgruppe der zentralen Ostalpen sowie die kleinste Gebirgsgruppe der Niederen Tauern. Das Gebirge befindet sich im österreichischen Bundesland Steiermark und wird teilweise auch zu den Seckauer Tauern gezählt.
Lage und Gliederung Die Bezeichnung „Gaaler Tauern“ taucht in den amtlichen Karten GIS-Steiermark oder ÖK50 nicht auf, sie ist jedoch in z. B. Wanderführern zu finden. Namensgeber ist die Gemeinde Gaal, in der die Gipfel größtenteils liegen. Die Gipfel des Rosenkogels, des Lärchkogels, des Bärnkopfs, des Schleifecks und des Schleifkogels liegen gänzlich in der Gemeinde Pölstal, während die Gipfel von Lahneck, Glaneck, Kesseleck und Amachkogel an der Gemeindegrenze zwischen Gaal und Pölstal liegen. Die anderen Gipfel liegen in der Gemeinde Gaal.
Die Gaaler Tauern werden vom Nord-Süd laufenden Gaalgraben, der vom Gaalbach durchflossen wird, in zwei Gebirgskämme gegliedert: den westlichen Kesseleckkamm und den östlichen Pletzenkamm. Westlich des Kesseleckkamms grenzt das Pölstal die Gaaler Tauern (bzw. bei entsprechender Interpretation die Seckauer Tauern insgesamt) von den Rottenmanner und Wölzer Tauern ab. Im Osten trennt das Tal des Ingeringbachs die Gaaler Tauern vom Hauptrücken der Seckauer Tauern.
In den Gaaler Tauern gibt es 13 Zweitausender, 8 im Kesseleckkamm und 5 im Pletzenkamm.
Touristische Bedeutung
Als Ausgangspunkt für Wanderungen wird gern das auf gelegene Sommertörl genutzt, das über eine Schotterstraße erreichbar ist. Bergsteiger erwarte eine „unverfälschte Natur“, eine gute Fernsicht und eine „reizvolle Landschaft“. Der Mariazeller Gründerweg führt durch die Gaaler Tauern.
Gipfel
Die höchsten Gipfel sind der Pletzen (), der Sonntagkogel (), der Amachkogel () sowie das Kesseleck ().
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Gebirge in den Alpen Kategorie:Geographie (Gaal) Kategorie:Geographie (Sankt Johann am Tauern Sonnseite) Kategorie:Orographie des Einzugsgebiets Ingeringbach Kategorie:Orographie des Einzugsgebiets Pöls