mini|Vita Smachelyuk im Jahr 2023 Vita Smachelyuk (deutsch transkribiert Wita Smatscheljuk; ; * 5. Juni 1981 in KiewIn einer anderen Quelle findet sich der abweichende Geburtsort Tultschyn: , Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik) ist eine ukrainische Schauspielerin.
Leben Vita Smachelyuk wurde 1981 in der Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik geboren. Sie wollte zunächst Tänzerin werden, studierte jedoch auf Wunsch ihrer Eltern Wirtschaft, bevor sie im zweiten Jahr das Fach wechselte und an der Nationalen Universität für Theater, Film und Fernsehen in Kiew Schauspiel studierte, wo sie 2003 ihren Abschluss erlangte. Anschließend arbeitete sie am Kiewer Theater „Atelie-16“ und trat in diversen ukrainischen Film- und Fernsehproduktionen auf. 2004 moderierte sie die ukrainische Version von Fort Boyard auf dem Sender 1+1.
Ihren internationalen Durchbruch hatte Vita Smachelyuk 2022 mit der Hauptrolle der Irina Zyrchenko in dem Film Victim, einer slowakisch-tschechisch-deutschen Koproduktion von Michal Blaško. Darin verkörpert sie eine alleinerziehende ukrainische Mutter in einer tschechischen Grenzstadt und spielt die Rolle überwiegend auf Tschechisch. Der Film hatte bei den 79. Filmfestspielen von Venedig (Sektion Orizzonti) seine Premiere und lief beim Toronto International Film Festival. Victim wurde als slowakischer Beitrag für den Oscar für den besten internationalen Film bei der 95. Oscarverleihung eingereicht. Smachelyuk wurde mit dem Preis der tschechischen Filmkritik als Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet, erhielt eine Nominierung für den slowakischen Filmpreis Slnko v sieti („Sonne im Netz“) als Beste Hauptdarstellerin sowie eine für den tschechischen Filmpreis Český lev („Böhmischer Löwe“) als Beste Hauptdarstellerin. 2025 spielte Smachelyuk in dem Kurzfilm Critical Condition von Mila Zhluktenko, der vom Leben und der Ermordung des ukrainischen Schriftstellers Lew Rebet durch den KGB inspiriert ist. Dieser hatte seine Weltpremiere bei der Semaine de la Critique der Filmfestspiele von Cannes 2025.
Vita Smachelyuk lebt und arbeitet in Deutschland, sie spricht Ukrainisch, Russisch, Tschechisch und Deutsch.
Filmografie 2017: Holodomor – Bittere Ernte (Bitter Harvest) 2022: Victim (Oběť) 2025: Critical Condition (Kurzfilm)
Auszeichnungen 2023: Preis der tschechischen Filmkritik – Beste Hauptdarstellerin (in dem Film Victim)
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Einzelnachweise
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