Ferdinands Feld ist ein Musikfestival für elektronische Musik, das jährlich in Rotenburg (Wümme) in Niedersachsen stattfindet.
Geschichte Das Festival wird seit 2015 von der 24/7 Events und Merchandising GmbH auf dem Flugplatz Rotenburg (Wümme) veranstaltet. Gegründet wurde die Veranstaltungsgesellschaft von drei regional bekannten DJs, die im Sommer 2014 nach einer Partynacht die Idee reifen ließen. Am folgenden Tag wurden sie auf dem vorgesehenen Gelände vorstellig, legten ihr Erspartes in Höhe von 27.000 Euro zusammen, organisierten Sponsoring und bereiteten die erste Auflage mit zwei Bühnen und 16 Live-Acts für den August 2015 vor. Seit 2023 ist die Bremer fuenfvorzwoelf event GmbH Mitveranstalterin. Maskottchen der Veranstaltung ist „Ferdi“, dessen Aussehen und Name an Ferdinand von Zeppelin angelehnt ist.
Im ersten Jahr verzeichnete Ferdinands Feld den Veranstaltenden zufolge 3500 Besucher, wuchs im Folgejahr rasant und bis 2019 auf rund 15.000 zahlende Gäste. In den Jahren 2020 und 2021 musste die klassische Variante des Festivals wegen der COVID-19-Pandemie abgesagt werden. Als Alternative fand das Festival in den beiden Jahren unter dem Namen „Ferdinands Feld - Dann halt in klein“ als coronakonforme Version mit deutlich weniger Besuchern statt. 2022 wurde die Veranstaltung von rund 20.000 Menschen besucht. 2023 gab es erstmals ein „Not-Camping“ für Besucher, die am späten Abend nicht mehr nach Hause konnten oder wollten, das Festival selbst war von Dauerregen beeinträchtigt. 2024 wurde aus dem Notlager ein vollwertiger Campingplatz mit Duschen, Umkleiden, befestigten und beleuchteten Wegen für bis zu 1500 Camper. Gleichzeitig wurde das Festival erstmals an zwei Tagen veranstaltet, am Freitag wurde bereits eine der drei Bühnen bespielt. An beiden Veranstaltungstagen kamen insgesamt 27.000 Gäste. 2025 litt die Festivalauflage unter dem regnerischen Wetter, dennoch kamen insgesamt 20.000 Gäste, der ausgebaute Campingbereich mit nunmehr 2.500 Plätzen war sogar ausverkauft. Im Jahr 2026 gab es eine fünfte Bühne und nachdem sich 80 % der Ferdi-Besuchenden dafür aussprachen, auf die ganz großen Namen der Szene zu verzichten und dafür 30 Euro weniger Eintritt zahlen zu müssen, setzten die Veranstaltenden auf leichte gesenkte Ticketpreise und optimierten Service durch mehr Schattenplätze, mehr Trinkwasser, bessere Toiletten und bessere Campingplätze. Die zwölfte Ausgabe des Festivals lief dann bei bestem Wetter und friedlich ab.
Daten und Line-Up Datum Besuchende Line-Up (Auswahl) 1. August 2015 3.500 6. August 2016 8.500 Dario Rodriguez, Freischwimmer, Moonbootica 5. August 2017 11.500 Brooks, Chocolate Puma, Hugel, Mike Williams, Sick Individuals 4. August 2018 13.000 Drunken Masters, Fedde Le Grand, James Hype, Le Shuuk 3. August 2019 18.000 Brennan Heart, Sub Zero Project, Tujamo 1. August 2020 Wegen COVID-19-Pandemie Ersatzveranstaltung „Dann halt in klein“ 31. Juli 2021 3.000 Erneut Ersatzveranstaltung „Dann halt wieder in klein“ an sechs Tagen mit jeweils 500 Besuchenden 6. August 2022 20.000 Bassjackers, Headhunterz, Quintino 5. August 2023 23.000 Blasterjaxx, Da Tweekaz, Tujamo 2.–3. August 2024 27.000 Afrojack, D-Block & S-te-Fan, Dual Damage, Gestört aber geil, Niklas Dee, Noel Holler, Pappenheimer, David Puentez, Showtek, Warface 1.–2. August 2025 20.000 Brennan Heart, W&W, Luca-Dante Spadafora, Yung Yury, Lari Luke 31. Juli–1. August 2026 20.000 Axmo, Blasterjaxx, D-Block & S-te-Fan, Gestört aber geil, Harris & Ford, Noel Holler, Marten Hørger, Luke Madness, Showtek 30.–31. Juli 2027
Weblinks Offizielle Website des Festivals Ferdinands Feld Official Aftermovies seit 2015
Einzelnachweise
Kategorie:Festival der elektronischen Musik in Deutschland Kategorie:Rotenburg (Wümme) Kategorie:Musikfestival in Niedersachsen Kategorie:Erstveranstaltung 2015 Kategorie:Veranstaltung im Landkreis Rotenburg (Wümme) Kategorie:Kultur (Landkreis Rotenburg (Wümme))