mini|Mariä Himmelfahrt (Allmendingen) mini|Luftbild Die römisch-katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt steht in Allmendingen, einer Gemeinde des Alb-Donau-Kreises in Baden-Württemberg. Die Pfarrei gehört zum Dekanat Ehingen-Ulm der Diözese Rottenburg-Stuttgart.
Architektur und Ausstattung mini|hochkant|links|Chor Die Saalkirche besteht aus einem Langhaus, einem eingezogenen, dreiseitig geschlossenen Chor, der von Strebepfeilern gestützt wird, im Osten und einem mit einem spitzen Helm bedeckten Chorflankenturm an dessen Nordwand, dessen oberstes Geschoss die Turmuhr und hinter den als Biforien gestalteten Klangarkaden den Glockenstuhl beherbergt. Am Langhaus sind mehrere Kapellen angebaut. An der Fassade im Westen wird das Portal von Treppentürmen als Zugang zu den Emporen flankiert. Der Chor weist noch Teile von Maßwerkfenstern auf.
Der Innenraum ist mit einem Netzgewölbe überspannt.
An der Nordwand des Chorraums befinden sich Reste von Fresken aus dem Jahr 1507, die biblische Szenen zur Eucharistie zeigen und das Sakramentshaus einrahmen. An den Altären neueren Datums stehen spätgotische Statuen.
1959 schuf Maximilian Bartosz die drei Chorfenster.
2025 wurde der Innenraum saniert, dabei erhielt die Kirche neue Prinzipalien, die durch das Atelier Arnold+Eichler gestaltet wurden. Im Zuge der Innenrenovierung wurden die Malereien im gotischen Chorraum komplett restauriert.
Orgel Vor 1822 war bereits eine Orgel unbekannter Bauart und Herkunft vorhanden. mini|Späth-Orgel 1914 erbaute die Orgelbaufirma Späth aus Ennetach als opus 238 einen neue Orgel mit 16 Registern auf zwei Manualen und Pedal, die auf dem Dachboden aufgestellt wurde, während sich der Spieltisch auf der Empore befand. Der Schall trat über Schallöffnungen in den Kirchenraum.
1963 wurde als Opus 761 eine neue Orgel mit 25 Registern auf zwei Manualen und Pedal von der Gebr. Späth Orgelbau errichtet, in der mehrere Register aus der Vorgängerorgel wiederverwendet wurden und die auf der Empore aufgestellt wurde.
Aufgrund schwerwiegender klanglicher und technischer Mängel wurde 2025 eine neue Orgel mit 23 Registern auf zwei Manualen und Pedal von Tilman Trefz als dessen opus 14 erbaut, die die Vorgängerorgel ersetzt.
Glocken NameGussjahrGlockengießerGewichtDurchmesserSchlagtonVictorexglocke1950Bachert1380 kg1335 mmes‘Ave-Mariaglocke933 kg1185 mmf‘Josefs- oder Mementomoriglocke618 kg1050 mmg‘Paxglocke388 kg875 mmb‘
Literatur
Weblinks
Informationen zur Orgel auf OrganIndex
Einzelnachweise
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