Gerhard Kahl (* 7. Jänner 1957 in Wien) ist ein österreichischer Physiker. Er ist seit 1997 außerordentlicher Universitätsprofessor am Institut für Theoretische Physik der Technischen Universität Wien im Forschungsbereich Physik weicher Materie. Er hat 2004 den Kardinal-Innitzer-Förderungspreis bekommen und 2003/2004 war er der Präsident der Österreichischen Chemisch Physikalischen Gesellschaft. Außerdem unterrichtet er Mathematik am Bundesgymnasium Klosterneuburg.Lehrende. Webpräsenz Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Klosterneuburg, abgerufen am 17. Juli 2024
Leben Nach seiner Matura 1975 studierte er Technische Physik an der Technischen Universität Wien. Unter der Betreuung von J. Hafner schloss er 1983 sein Doktoratsstudium über „On the Structure of Simple Liquids“ an der Technischen Universität ab. 1988 habilitierte er im Forschungsgebiet „Condensed Matter Theory“. Er veröffentlichte über 150 peer-reviewte Artikel in wissenschaftlichen Journalen. Zusammen mit seiner Frau Andrea Kahl hat er zwei Söhne.
Auszeichnungen 1984: PhD „summa cum laude“ 1984–1986: 2 × Ludwig-Wittgenstein-Stipendium von der Österreichischen Forschungsgemeinschaft für junge Wissenschaftler 1986: „Erich Schmid“-Preis von der österreichischen Akademie der Wissenschaften (14. Mai 1986) 1986: „Erwin Schrödinger“-Stipendium des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) 1994: Kardinal-Innitzer Förderungspreis (15. Dezember 1994)
Schriften
Einzelnachweise
Kategorie:Naturwissenschaftler Kategorie:Absolvent der Technischen Universität Wien Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Wien) Kategorie:Kardinal-Innitzer-Preisträger Kategorie:Österreicher Kategorie:Geboren 1957 Kategorie:Mann