Wolfgang Wolters (* 11. Oktober 1935 in Frankfurt am Main) ist ein deutscher Kunsthistoriker mit den Schwerpunkten Venezianische Kunst, Stadterhaltung und Denkmalpflege.

Leben Wolfgang Wolters ist der Sohn des Kunsthistorikers Alfred Wolters (1884–1973), sein älterer Bruder war der Kunsthistoriker Christian Wolters (1912–1998). Von 1956 bis 1962 studierte er Kunstgeschichte, Archäologie und Historische Hilfswissenschaften in Frankfurt am Main, Freiburg im Breisgau und München. Nach der Promotion 1963 bei Harald Keller (Kunstgeschichte) und Gerhard Kleiner (Archäologie) in Frankfurt war Wolters Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft in Venedig und Assistent am Kunsthistorischen Institut in Florenz. Von 1971 bis 1974 war er Gründungsdirektor des deutschen Studienzentrums in Venedig. 1974 bis 1979 schloss sich eine Tätigkeit am Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege an. Wolters wurde 1979 als Professor für Kunstgeschichte an die Technische Universität Berlin berufen, an der er 2001 emeritiert wurde.

Literatur Martin Gaier, Bernd Nicolai und Tristan Weddigen (Hrsg.): Der unbestechliche Blick. Festschrift zu Ehren von Wolfgang Wolters. Zu seinem siebzigsten Geburtstag. Lo sguardo incorruttibile. Trier 2005, ISBN 3-933701-19-8.

Weblinks Prof. i. R. Dr. Wolfgang Wolters (tu.berlin) Publikationen »Wolters, Wolfgang« (opac.regesta-imperii.de) Zur Geschichte der kunstwissenschaftlichen Fachgebiete an der Technischen Universität Berlin (tu.berlin)

Einzelnachweise

Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Berlin) Kategorie:Kunsthistoriker Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1935 Kategorie:Mann