Wilhelm Ferdinand Brand, Pseudonym Roland RolandiKarl Biesendahl: Fiedler, Karl, in ders.: Deutsches Theaterjahrbuch. Ein bibliographisches und biographisches Handbuch der dramatischen Literatur der Gegenwart für Theater- und Literaturfreunde, Bd. 1, Berlin: Cassirer & Danziger, 1892, S. 128; Google-Books und B. Rolandin oder Waldemar Lindnero. V.: Brand, Wilhelm F. in der Datenbank Niedersächsische Personen (Neueingabe erforderlich) der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek [ohne Datum], zuletzt abgerufen am 11. September 2023 (geboren 24. April 1854 in Holtensen bei Eldagsen (Springe); gestorben nach 1943) war ein deutscher Schriftsteller und Journalist.Brand, Wilhelm Ferdinand im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Leben mini|Buchdeckel „Anstand bei Tisch. Wie sollen wir essen?“, 1895; Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
Wilhelm Ferdinand Brand besuchte das Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium Hannover und anschließend die Universität Straßburg, wo er Philosophie studierte.Franz Brümmer: Brand, Wilhelm F., in ders.: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart, Bd. 1, 6. Auflage, Leipzig, 1913, S. 321; Volltext-Digitalisat über das Deutsche Textarchiv
1874 ging er nach England, wo er dauerhaft blieb. Dort gab er ab 1903 die Zeitschrift Brands Londoner Korrespondenz heraus. Zudem arbeitete er als Mitarbeiter sowohl der deutschen als auch der englischen Presse.
Daneben verfasste Brand eine Reihe eigenständiger Werke wie Dramen, Novellen und kulturhistorische Arbeiten, von denen seine 1886 erschienenen Londoner Streifzüge sowie das Allerlei aus Albion von 1890 zu den bekanntesten zählen.
Schriften (Auswahl) Verloren – gewonnen, Novelle, 1877 Der Geist der Königin Katharina, Novelle, 1880 v. Fairyland, Drama, 1885 London life seen with German eyes, London: Field & Tuer, 1887; Digitalisat Wilh. F. Brand: Londoner Streifzüge (= Bibliothek der Gesamtliteratur des In- und Auslandes, Nr. 59/60), kulturhistorische Betrachtung, Halle: Hendel, 1886; Inhaltsverzeichnis Theoretische Gattenwahl, Drama, 1890 Allerlei aus Albion, kulturhistorische Darstellung, 1890; Digitalisat oder Google-Books Wilhelm F. Brand: Anstand bei Tisch. Wie sollen wir essen?, 1895, Schwabacher Verlag; Digitalisat Neuauflage Berlin: Schwabachersche Verlagsanstalt, Anstand bei Tisch. Handbuch der guten Tischsitten, Nachdruck der Ausgabe von 1926, Bremen: Salzwasser-Verlag, 2010, ISBN 978-3-86195-274-9 Die Wahl des Abgeordneten, Drama, 1899 Aufsätze: Von den Londoner Bühnen / Von Wilh. F. Brand, Rezension von: Faust, In Five Acts. Produced at the Lyceum Theatre, 19th December, 1885. The scene of the Witch's Kitchen was added 15th November, 1886 / Goethe, Johann Wolfgang von, in: Die Gegenwart. Zeitschrift für Literatur, Wirtschaftsleben und Kunst, Berlin: Gegenwart-GmbH; Berlin: Stilke, Bd. 35 (1889), Ausgabe 12 vom 23. März 1889, S. 185–187 (ISBN 3-89131-444-2)
Literatur Rudolf Eckart: Lexikon der Niedersächsischen Schriftsteller von der ältesten Zeit bis zur Gegenwart, Osterwiek/Harz: Zickfeldt, 1891, S. 34 Deutsches Literatur-Lexikon, Bd. 1, Sp. 863–864
Einzelnachweise
Kategorie:Journalist (Vereinigtes Königreich) Kategorie:Autor Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert) Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert) Kategorie:Literatur (Deutsch) Kategorie:Literatur (Englisch) Kategorie:Drama Kategorie:Novelle Kategorie:Herausgeber Kategorie:Person (London) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1854 Kategorie:Gestorben 1943 Kategorie:Mann