Franz Heinrich Link (* 1. August 1924 in Frankfurt am Main; † 13. Oktober 2001) war ein deutscher Amerikanist, der sich insbesondere mit amerikanischer Literatur und der Dramentheorie befasste. Er war Professor der Anglistik und Amerikanistik.

Werdegang Franz H. Link, geboren als Sohn von Anni Link, geborener Loeven, und des Kaufmanns Josef Link, studierte Anglistik. Nach der Promotion zum Dr. phil. 1950 und der Habilitation 1961 in Frankfurt am Main begann er seine Lehrtätigkeit als Privatdozent. 1961 wurde er Professor an der Pädagogischen Hochschule Alfeld. 1962 wurde er in Freiburg im Breisgau an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg außerordentlicher und 1963 ebendort ordentlicher Professor für Englische Philologie mit besonderer Berücksichtigung der Sprache und Literatur Amerikas. Seine Emeritierung erfolgte 1989.

Franz H. Link war Mitglied der römisch-katholischen Kirche, ab 1952 verheiratet mit Annemarie Link, geborener Heydemann, und hatte zwei Kinder (Stephan und Emily).

Veröffentlichungen (Auswahl) Die Erzählkunst Nathaniel Hawthornes. 1962. Amerikanische Literaturgeschichtsschreibung. 1963. Eugene O´Neill. 1967. Edgar Allan Poe. 1968. als Hrsg.: Amerika. Vision und Wirklichkeit. 1968. als Hrsg. mit Annemarie Link: Amerikanische Lyrik. 1974; 2. Auflage 1984 Dramaturgie der Zeit. 1977. Stilanalysen amerikanischer Erzählkunst. 1971. Tennessee Williams´ Dramen. 1974. H. D.: Trilogie, 2 Bde., Übers. u. Komm. 1978. Zwei amerikanische Dichterinnen: Emily Dickinson und Hilda Doolittle. 1979. als Mitherausgeber: Literaturwissenschaftliches Jahrbuch. Band 20 (1979) ff. als Mitherausgeber: Theatrum Mundi. 1981. Geschichte der amerikanischen Erzählkunst. 2 Bde. 1980, 1983. Ezra Pound. 1984. als Mitherausgeber: Beiträge zur englischen und amerikanischen Literatur. 1984 ff. Geschichte der amerikanischen Verskunst bis 1900. 1988. Amerikanische Erzähler seit 1950. 1993. Make It New. US-amerikische Lyrik des 20. Jahrhunderts. 1996.

Literatur Link, Franz H. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 768.

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