Die drei Suiten für Violoncello solo (op. 131c) von Max Reger wurden 1915 komponiert und zählen zu der schwierigsten Solo-Literatur für dieses Instrument.

Aufbau Zur Erklärung der Satzbezeichnungen siehe auch: Tempobezeichnungen in der Musik. Suite Nr. 1 G-Dur Präludium (Vivace) Adagio Fuge (Allegro)

Suite Nr. 2 d-Moll Präludium (Largo) Gavotte (Allegretto) Largo Gigue (Vivace)

Suite Nr. 3 a-Moll Präludium Scherzo (Vivace) Andante con variazioni

Hintergrund Max Reger hält die Suite nicht im streng barocken Sinn, sondern als freie Folge von drei, höchstens vier Sätzen unterschiedlichen Charakters. Er beginnt immer mit einem Präludium, um mit einer kaum unterbrochenen Sechzehntelfolge die Bewegung in Fluss zu setzen.

Die Gavotte und die Gigue in der Suite Nr. 2 gehören zwar zu den traditionellen Stammsätzen der Suite, allerdings bricht er diese Form mit einem Largo auf, welches wie ein wehmütig rückblickendes Selbstgespräch wirkt.

Mit Max Reger erlebte die Sololiteratur für Streicher eine Renaissance, die ein halbes Jahrhundert in Werken Hindemiths, Bartóks, Honeggers und anderen fortwirken sollte.

Aufnahmen / Tonträger

Interpret: Alban Gerhardt Erscheinungsdatum: 28. März 2008 Label: Hyperion (CODAEX)

Interpret: Guido Schiefen Erscheinungsdatum: 17. März 2003 Label: Oehms (CODAEX)

Interpret: Werner Thomas-Mifune Erscheinungsdatum: 30. September 1994 Label: Calig

Interpret: Norbert Hilger Erscheinungsdatum: 22. Juli 2005 Label: Querstand (CODAEX)

Interpret: Luca Signorini Erscheinungsdatum: 1. Juli 1999 Label: Nu (Note 1)

Interpret: Pieter Wispelwey Erscheinungsdatum: 1996 Label: Channel Classics CCS 9596

Interpret: Hans Zentgraf Erscheinungsdatum: 1. Januar 1995 Label: Mdg (CODAEX)

Interpret: Jörg Metzger Erscheinungsjahr: 1998 Label: Concerto Bayreuth

Kategorie:Musik für Violoncello Kategorie:Werk von Max Reger