Karl Hermann Christoph Wild (* 27. Februar 1884 in Neuenbürg; † 15. Dezember 1962 in Ulm) war ein deutscher Politiker.

Leben

Wild, Sohn eines Schulrats und evangelischer Konfession, studierte nach dem Abitur 1902 zunächst Mathematik in Stuttgart, bis er 1903 begann in Tübingen evangelische Theologie zu studieren. Er war seit 1903 Mitglied der Verbindung Normannia Tübingen (1934–1936 Burschenschaft Normannia Tübingen).Willy Nolte (Hrsg.): Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934. Berlin 1934, S. 543. Er legte 1908 die erste und 1912 die zweite theologische Dienstprüfung ab.

Danach war er als Pfarrer und Religionslehrer tätig.

Er kandidierte 1919 vergeblich für die DDP für die Verfassunggebende Landesversammlung von Württemberg. mini|Hermann-Wild-Weg, Ulm Nach dem Zweiten Weltkrieg schloss er sich 1946 der FDP an und gehörte von 1946 bis 1959 dem Gemeinderat von Ulm an. Zudem war er von 1946 bis 1952 Mitglied des Landtags von Württemberg-Baden.

Ehrungen Die Stadt Ulm benannte 1978 eine Straße nach Hermann Wild.

Auszeichnungen Bundesverdienstkreuz

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Landtagsabgeordneter (Württemberg-Baden) Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert) Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert) Kategorie:DDP-Mitglied Kategorie:FDP-Mitglied Kategorie:Stadtrat (Ulm) Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1884 Kategorie:Gestorben 1962 Kategorie:Mann