Marianne Prütz (* 2. September 1926 in Potsdam als Marianne Michelczak) ist eine deutsche Dokumentarfilmregisseurin.

Leben und Wirken Über den Lebenslauf von Marianne Prütz ist nur wenig bekannt. 1945 begann sie eine Lehre als Kartografin in Potsdam. In den folgenden Jahren wechselte sie ihre Arbeitsstellen häufig und arbeitete unter anderem als Modezeichnerin, Wirtschaftsplanerin und Grafikerin. Zum 1. September 1953 begann sie am DEFA-Studio für populärwissenschaftliche Filme in Potsdam-Babelsberg tätig zu sein. Das Studio produzierte insbesondere Lehr- und Werbefilme. Zunächst war sie als Trickfilmzeichnerin angestellt. 1961 wurde sie Chefzeichnerin. Ab 1964 trat sie auch als Regisseurin in Erscheinung.

Ende 1967 verließ Marianne Prütz die DEFA um freischaffend zu arbeiten. 1983 wirkte sie letztmalig als Trickgestalterin an einem kurzen Dokumentarfilm der Film- und Bildstelle der Medizinischen Akademie Erfurt mit. Über den weiteren Lebenslauf von Marianne Prütz sind keine Informationen bekannt.

Filmografie (Auswahl) Regie 1961 Umlauf der Erde, auch Drehbuch 1964 Kristallformen und Aufbau der Raumgitter, auch Dialog-Regie 1965 Bildung und Wachstum der Kristalle, auch Dialog-Regie 1966 Kristalle III, auch Drehbuch 1966 Bebo-sher, auch Szenarium, über bekanntesten Rasierapparat der DDR 1967 Plaste – Auflösungs- und Quellungsvorgänge von Polymeren, auch Drehbuch

Drehbuch 1961 Drehung der Erde 1961 Umlauf der Erde, auch Regie 1966 Kristalle III, auch Regie 1967 Plaste – Auflösungs- und Quellungsvorgänge von Polymeren, auch Regie

Literatur Cornelia Klauß: Marianne Prütz – Vom Werben und Erklären. In: Cornelia Klauß, Ralf Schenk: Sie. Regisseurinnen der DEFA und ihre Filme, Schriftenreihe der DEFA-Stiftung, Bertz + Fischer Verlag, Berlin: 2019. S. 268–271

Weblinks

Marianne Prütz in der Filmdatenbank der DEFA-Stiftung

Einzelnachweise

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