Walter Schlick (* 14. April 1904Walter Schlick in den Akten der Reichskulturkammer in Kirchardt, Deutsches Reich; † 1944Schlick auf artprice.com) war ein deutscher Maler und zuletzt auch Filmarchitekt.
Leben und Wirken Der aus dem Landkreis Heilbronn stammende Schlick erhielt von 1923 bis 1928 seine künstlerische Ausbildung an der Akademie im nahe gelegenen KarlsruheAuktionskatalog mit Werken Schlicks im Auktionshaus Zeller 2014 und fing anschließend an als Maler, Themenschwerpunkte: Landschaften und Stillleben, zu arbeiten. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs wechselte Schlick in die Filmbranche und begann für die Münchner Bavaria Filmkunst (in München und Prag) Bauten zu entwerfen. Dabei war er zumeist erfahreneren Filmarchitekten wie Robert A. Dietrich, Ludwig Reiber, Hans Sohnle und Julius von Borsody untergeordnet. Nach seiner Mitarbeit an G. W. Pabsts ambitionierter Paracelsus-Filmbiografie endete Schlicks intensive wenngleich kurzlebige Kinotätigkeit. Ob er anschließend eingezogen wurde und 1944 fiel, ist derzeit nicht zu klären.
Filmografie (komplett) 1939: Seitensprünge 1939: Alles Schwindel 1939: Fahrt ins Leben 1940: Alles Schwindel 1940: Golowin geht durch die Stadt 1940: Was will Brigitte? 1940: Der Herr im Haus 1940: Im Schatten des Berges 1941: Hauptsache glücklich 1941: Jenny und der Herr im Frack 1942: Das große Spiel 1942: Der Hochtourist 1942: Ein Zug fährt ab 1943: Paracelsus
Einzelnachweise
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