In Daasdorf (Am Ettersberg) bei Buttelstedt befand sich ein herzogliches Kammergut. Dieses war vor 1784 ein Lehnsgut, welches einer Familie von Kluge gehörte.Anton Vollert: Die herzogliche Domänenfrage im Herzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach. 1814, S. 18. Dort erwähnt sind weiterhin u. a. Kammergut Lützendorf, Kammergut Tiefurt, Kammergut Heichelheim und Kammergut Gaberndorf.Staatshandbuch für das Großherzogtum Sachsen Weimar-Eisenach, 1874, S. 201. In älteren Erwähnungen wurde es "Schatull-Gut" genannt.Ernst Adolf von Hoff: Geographisch-statistischer Abriß des Hauses Sachsen Ernestinischer Linie, 1819, S. 64. Es wurde 1788 hier Fronarbeit durch Lohnarbeit ersetzt.
Der Ort ging 1333 aus zwei Siedlerhöfen hervor, die zwei Drittel der Flur einnahmen und später in einem Rittergut aufgingen.https://www.buttelstedt.de/daasdorf.html Im Jahre 1784 wurde es Schatullgut, als es von Carl August erworben wurde.Marina Moritz: Goethe trifft den kleinen Mann: Alltagswahrnehmungen eines Genies, Weimar 1999, S. 182.
Da Daasdorf waldfrei ist, wird hier Landwirtschaft getrieben. Es wurde seit 1784 Kleeanbau betrieben für die Futtermittelproduktion als auch die Stallfütterung modernisiert.Hans Eberhardt: Goethes Umwelt: Forschungen zur gesellschaftlichen Struktur Thüringens, Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1951, S. 45.
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Einzelnachweise
Kategorie:Bauwerk in Am Ettersberg