Otto Ingold (* 4. Oktober 1883 in Bern; † 20. Februar 1943 ebenda) war ein Schweizer Architekt und Innenarchitekt.Albin Vivian: † Otto Ingold, Architekt in Bern. In: Schweizer Kunst. Nr. 1, Januar 1923, S. 23 (archiviert in E-Periodica der ETH Zürich, abgerufen am 24. August 2023).
Leben und Werk mini|Volkshaus in Bern (2022) Otto Ingold besuchte die Kunstgewerbeschule Bern und studierte anschliessend am kantonalen Technikum in Burgdorf. Danach arbeitete er in den Architektenbüros von Albert Gerster und Karl Indermühle in Bern.
1904 bildete sich Ingold in Innenarchitektur an der Technischen Hochschule München weiter. Später hielt er sich an den Vereinigten Werkstätten für Kunst im Handwerk in Innsbruck und Stuttgart auf.
Ingold führte ab 1910 in Bern sein eigenes Architekturbüro und baute die Häuser für Cuno Amiet und Emil Cardinaux.Das Landhaus eines Malers. In: Schweizerisches Jahrbuch für Kunst und Handwerk. 1912, S. XIII (archiviert in E-Periodica der ETH Zürich, abgerufen am 24. August 2023). Zusammen mit Franz Trachsel realisierte er von 1919 bis 1923 die Wohnsiedlung auf dem Weissensteingut. Unter Ingolds Anleitung vollzog sich auch die Umgestaltung der Aula der Universität Bern. Das Volkshaus Bern gilt als sein Hauptwerk.
Otto Ingold war Mitglied der Sektion Bern der GSMBA und prägte zahlreiche Raumkunstausstellungen, so die Schweizerische Landesausstellung 1914 sowie 1931 die Erste Schweizerische Ausstellung für Gesundheitspflege und Sport (Hyspa) in Bern.
Ingold war Mitbegründer des Schweizerischen Werkbundes und Mitglied des Bunds Schweizer Architekten.
Literatur
Weblinks Ingold, Otto in der bibliografischen Datenbank WorldCat
Einzelnachweise
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