Alexandra „Alex“ Walsh (* 31. Juli 2001 in Nashville, Tennessee) ist eine Schwimmerin aus den Vereinigten Staaten. Sie gewann bei Olympischen Spielen eine Silbermedaille und ist achtfache Weltmeisterin (2022–2024). Bei Panamerikanischen Spielen erschwamm sie drei Goldmedaillen.
Sportliche Karriere Die 1,83 Meter große Alexandra Walsh schwamm für den Nashville Aquatic Club. Als Studentin der University of Virginia startete sie ab 2020 für deren Sportteam, die Virginia Cavaliers. Die Schwimmerin Gretchen Walsh ist ihre Schwester.Alex Walsh bei virginiasports.com
Die Karriere bis zum Olympiajahr 2021 Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2017 belegte Walsh den vierten Platz über 200 Meter Lagen.Juniorenweltmeisterschaften 2017 bei the-sports.org Sie gewann außerdem Silber mit der 4-mal-100-Meter-Freistilstaffel und der 4-mal-100-Meter-Lagenstaffel, wobei sie in der Lagenstaffel nur im Vorlauf eingesetzt war.Alex Walsh bei www.worldaquatics.com
2019 gewann Walsh drei Goldmedaillen bei den Panamerikanischen Spielen in Lima. Sie siegte über 200 Meter Rücken und über 200 Meter Lagen. Den dritten Titel holte sie zusammen mit Claire Rasmus, Sarah Gibson und Meaghan Raab in der 4-mal-200-Meter-Freistilstaffel.Panamerikanische Spiele 2019 bei the-sports.org
Wegen der COVID-19-Pandemie fanden die Olympischen Spiele in Tokio erst 2021 statt. Über 200 Meter Lagen schwamm Walsh im Vorlauf und im Halbfinale jeweils die drittschnellste Zeit, Schnellste war jeweils ihre Landrsfrau Kate Douglass. Im Endlauf siegte die Japanerin Yui Ohashi mit 0,13 Sekunden Vorsprung vor Walsh, die ihrerseits 0,39 Sekunden Vorsprung vor Douglass hatte.
Weltmeisterschaften 2022 in Budapest 2022 bei den Weltmeisterschaften in Budapest war Walsh über 200 Meter Lagen bereits im Vorlauf und im Halbfinale die Schnellste. Im Finale siegte sie mit 1,44 Sekunden Vorsprung vor der Australierin Kaylee McKeown. In der 4-mal-200-Meter-Freistilstaffel schwammen im Vorlauf Alexandra Walsh, Claire Weinstein, Hali Flickinger und Bella Sims die drittbeste Zeit. Im Finale siegten Claire Weinstein, Leah Smith, Katie Ledecky und Bella Sims und waren dabei fast acht Sekunden schneller als die Vorlaufstaffel. Alle sechs Beteiligten erhielten eine Goldmedaille. Den Abschluss der Wettbewerbe bildete die 4-mal-100-Meter-Lagenstaffel. Hier hatten Rhyan White, Alexandra Walsh, Natalie Hinds und Erika Brown mit der siebtbesten Vorlaufzeit die Finalqualifikation erreicht. Im Endlauf waren Regan Smith, Lilly King, Torri Huske und Claire Curzan über sechs Sekunden schneller als die Vorlaufstaffel und siegten vor den Australierinnen.Schwimmweltmeisterschaften 2022 bei the-sports.org
Im Dezember 2022 bei den Kurzbahnweltmeisterschaften in Melbourne stellte die 4-mal-50-Meter-Mixed-Lagenstaffel mit Ryan Murphy, Nic Fink, Kate Douglass und Torri Huske in 1:35,15 Minuten einen neuen Weltrekord auf. Alexandra Walsh, Michael Andrew und Shaine Casas erhielten eine Goldmedaille für ihren Vorlaufeinsatz. Walsh war auch Mitglied der 4-mal-50-Meter-Mixed-Freistilstaffel, die den vierten Platz belegte.Kurzbahnweltmeisterschaften 2022 (Mixed) bei the-sports.org Über 200 Meter Lagen siegte Kate Douglass vor Alexandra Walsh und Taylor McKeown. Die 4-mal-200-Meter-Freistilstaffel mit Alexandra Walsh, Hali Flickinger, Erin Gemmell und Leah Smith belegte den dritten Platz, im Vorlauf waren Erika Brown und Jillian Cox dabei. In der 4-mal-50-Meter-Freistilstaffel siegten Torri Huske, Claire Curzan, Erika Brown und Kate Douglass. Hier erhielten Alexandra Walsh, Natalie Hinds und Erin Gemmell Gold für ihren Vorlaufeinsatz. In der 4-mal-50-Meter-Lagenstaffel schwammen im Vorlauf Alexandra Walsh, Annie Lazor, Erika Brown und Natalie Hinds. Im Finale waren Claire Curzan, Lilly King, Torri Huske und Kate Douglass nur 0,06 Sekunden langsamer als die Australierinnen, die einen Weltrekord aufstellten. In der 4-mal-100-Meter-Lagenstaffel gewannen Claire Curzan, Lilly King, Torri Huske und Kate Douglass mit neuem Weltrekord, Walsh und Brown erhielten Gold für den Start im Vorlauf.Kurzbahnweltmeisterschaften 2022 bei the-sports.org
Weltmeisterschaften 2023 in Fukuoka Bei den Landesmeisterschaften 2023 wurde Walsh sowohl über 200 Meter Lagen als auch über 400 Meter Lagen Zweite.
Einen Monat später bei den Weltmeisterschaften in Fukuoka war Walsh im Halbfinale die Schnellste. Im Endlauf siegte Kate Douglass mit acht Zehntelsekunden Vorsprung vor Alexandra Walsh. 77 Hundertstelsekunden hinter Walsh schlug die Chinesin Yu Yiting als Dritte an. Sechs Tage später siegte über 400 Meter Lagen die Kanadierin Summer McIntosh vor Katie Grimes aus den Vereinigten Staaten und der Australierin Jenna Forrester. Alexandra Walsh wurde Vierte mit über zwei Sekunden Rückstand auf Forrester.Weltmeisterschaften 2023 bei the-sports.org
Olympische Spiele 2024 in Paris und Kurzbahnweltmeisterschaften 2024 bei den Olympischen Spielen in Paris trat Walsh nur über 200 Meter Lagen an. Sie erreichte den Endlauf mit der schnellsten Halbfinalzeit und schlug im Finale als Dritte an. Sie wurde aber nach dem Rennen wegen eines Fehlers bei der Wende disqualifiziert.Olympische Spiele 2024 bei the-sports.orgAlex Walsh disqualified bei nypost.com (Archivlink)
Bei den Kurzbahnweltmeisterschaften im Dezember in Budapest gewann Walsh sechs Medaillen und wurde Weltmeisterin mit der 4-mal-100-Meter-Lagenstaffel und der 4-mal-200-Meter-Freistilstaffel.
Weblinks
Fußnoten
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