mini|Goethe-Stich von Liebe nach Lips Gottlob August Liebe (geb. 23. Oktober 1746 in Halle (Saale); gest. 31. Mai 1819 ebenda) war ein deutscher Graphiker und Kupferstecher und wissenschaftlicher Illustrator.

Leben Liebe war Schüler von Adam Friedrich OeserStudien zur deutschen Kunstgeschichte, Band 282, 1931, S. 57. und ab 1760 Universitätskupferstecher an der Universität Halle-Wittenberg wie schon sein Vater Christian Gottlob Liebe (1696–1753). Außerdem lehrte Liebe an der Leipziger Akademie Radieren.Hamburger Bücher 1491-1850: Aus der Hamburgensien-Sammlung der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg,E. Hauswedell, Hamburg 1973, S. 150. Er stach u. a. Porträts von Gelehrten und Komponisten beziehungsweise Stadtansichten, aber auch Genrebilder wie Hexenmeister, Achimist. Selbst einen Goethe-Stich hatte Liebe nach einer Zeichnung von Georg Friedrich Schmoll von 1774 nach Johann Heinrich Lips gestochen. Ebenso hatte er Christoph Martin Wieland nach einer Zeichnung von Georg Oswald May gestochen. Zum Teil haben sich nicht nur die Drucke nach seinen Stichen, die zahlreiche Verbreitung fanden, erhalten, sondern zum Teil auch die Druckplatten wie bei einer Stadtansicht von Zeitz Museum Schloss Moritzburg Zeitz Druckstöcke [XI B - 4] oder auch von der Saline in Halle von 1781.Silvia Zöller: Königliche Saline: Das weiße Gold von Halle MZ vom 17. Oktober 2016

Weblinks

museum-digital.de deutsche-biographie.de https://themator.museum-digital.de/ausgabe/showthema.php?m_tid=225&tid=275

Einzelnachweise

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