Loinbruck ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Schwindegg im oberbayerischen Landkreis Mühldorf am Inn.

Lage Der Weiler Loinbruck liegt 1,8 Kilometer nordöstlich vom Schloss Schwindegg zwischen dem Kothbach und dem Steeger Bach nördlich der Isen. Er liegt in der Luftlinie 4 Kilometer nördlich der Bundesautobahn 94. Von deren Ausfahrt 16 (Schwindegg) ist Loinbruck auf einer 6 Kilometer langen Fahrt oder über die deren Ausfahrt 17 (Heldenstein) und die Isentalstraße auf einer 9 km langen Fahrt erreichbar. mini|zentriert|650px|Ortsansicht von Süden

Zugehörigkeit Loinbruck lag früher unmittelbar westlich der Bistumsgrenze zwischen dem Bistum Freising und dem Erzbistum Salzburg sowie der politischen Grenze des Isengaus, die auf der Linie von Gars am Inn über Oberornau und Loinbruck nach Buchbach verlief.Helmuth Stahleder: Mühldorf am Inn: die Landgerichte Neumarkt, Kraiburg und Mörmoosen und die Stadt Mühldorf. Komm. für Bayerische Landesgeschichte, München, 1976.

Loinbruck gehörte bis zum 1. Januar 1973 zur Gemeinde Walkersaich. Diese wurde im Zuge der Gebietsreform 1972 mit ihren Teilorten zu Schwindegg eingemeindet.

St. Martin

mini|hochkant=0.55|St. Martin Die katholische Filialkirche St. Martin ist ein kleiner, im Kern romanischer Saalbau mit netzgewölbtem Chor und Westturm. Er wurde im 15. und 17. Jahrhundert verändert und erhielt 1971 eine Flachdecke. Das Kirchengebäude ist mit seiner Ausstattung in die Liste der Baudenkmäler in Schwindegg eingetragen.Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege: Denkmalliste für Schwindegg, D-1-83-144-7.

Bevölkerungsentwicklung In Loinbruck gab es 1871 neun Einwohner. Im Mai 1987 lebten in Loinbruck zehn Einwohner in sechs Wohngebäuden, von denen eines in zwei Wohnungen unterteilt war.

+ Einwohner in LoinbruckJahr 1871 1925 1950 1970 1987Einwohner 15 16 17 16 10

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Einzelnachweise

Kategorie:Schwindegg Kategorie:Weiler im Landkreis Mühldorf am Inn