mini|Sultan Osman II. mit Gabaniza. Der Kragen des Fellfutters ist mit Hermelinschweifen garniert. Die Gabaniza () ist ein fast frackförmiges, kostbares pelzgefüttertes Bekleidungsstück, das nur vom osmanischen Sultan getragen wurde. Im Sommer trug er die Gabaniza mit Zobelfell gefüttert, im Winter mit einem schwarzen Fuchsfellfutter. Daneben gab es in der Türkei den Gaban (), einen Regenmantel aus Filz.
Zobelfelle gelten schon seit über tausend Jahren als eine erlesene Kostbarkeit. Die besten Felle wurden von den in Sibirien unterworfenen Völkern an den Zaren abgeliefert, die dieser ausländischen Würdenträgern als „Kronenzobel“ zum Geschenk machte. Ein weiterer, besonders begehrter Pelz war der Silberfuchs, je dunkler das fast schwarze Haar, desto kostbarer galt das Fell.Christian Franke, Johanna Kroll: Jury Fränkel’s Rauchwaren-Handbuch. Rifra-Verlag Murrhardt, 1988, S. 49 u. 153
Im Inventarium des Kerekes Dóra Johann Christoph von Kindsberg aus Konstantinopel heißt es:
Einzelnachweise
Kategorie:Kultur (Osmanisches Reich) Kategorie:Herrschaftsinsigne Kategorie:Pelzprodukt Kategorie:Kostümkunde (Türkei) Kategorie:Männerkleidung Kategorie:Jacke