Gregor Zerbe (* 10. April 1878 in Poppe, Kreis Schwerin an der Warthe; † 27. April 1933Sächsische Volkszeitung, 28. April 1933, S. 2 (Deutsches Zeitungsportal)) war ein deutscher Landwirt und Politiker (Zentrum).

Zerbe besuchte das Gymnasium und die Landwirtschaftsschule und lebte als Gutsbesitzer in Poppe in der Provinz Posen, ab 1919 Grenzmark Posen-Westpreußen.

Zerbe war in der Deutschen Zentrumspartei aktiv. Er war Vorsitzender des Provinzialverbands des Zentrums in der Grenzmark Posen-Westpreußen, Mitglied des Kreisausschusses von Schwerin an der Warthe und Mitglied des Provinziallandtages der Grenzmark Posen-Westpreußen. Für den Zeitraum von Mai 1921 bis Februar 1926 wurde er vom Provinziallandtag als stellvertretendes Mitglied in den Preußischen Staatsrat gewählt. Von März 1930 bis April 1933 war er für die Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen Stellvertretender Bevollmächtigter zum Reichsrat.

Siehe auch Liste der Mitglieder des Preußischen Staatsrates (1921–1933)

Literatur Joachim Lilla: Der Preußische Staatsrat 1921–1933. Ein biographisches Handbuch. Mit einer Dokumentation der im „Dritten Reich“ berufenen Staatsräte (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Band 13). Droste, Düsseldorf 2005, ISBN 3-7700-5271-4, S. 186.

Einzelnachweise

Kategorie:Landwirt (Deutschland) Kategorie:Stellvertretender Bevollmächtigter zum Reichsrat Kategorie:Stellvertretendes Mitglied des Preußischen Staatsrats (1921–1933) Kategorie:Mitglied des Provinziallandtages der Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen Kategorie:Zentrum-Mitglied Kategorie:Preuße Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1878 Kategorie:Gestorben 1933 Kategorie:Mann Kategorie:Mitglied eines Kreisausschusses (Preußen)