mini|Sly & Robbie bei einem Konzert mit Nils Petter Molvær auf dem TFF Rudolstadt (2015)
Sly & Robbie war ein jamaikanisches Musiker- und Produzenten-Duo, bestehend aus dem Schlagzeuger Sly Dunbar und dem Bassisten und Keyboarder Robbie Shakespeare, das insbesondere für seine Reggae- und Dub-Produktionen bekannt ist und maßgeblich die Reggae-Rhythmen der 1970er und 1980er Jahre prägte.
Werdegang mini|hochkant|Sly Dunbar (1979) mini|hochkant|Robbie Shakespeare (1978)
Sly Dunbar, seinerzeit Schlagzeuger bei Skin Flesh and Bones, und Robbie Shakespeare, Bassist und Gitarrist der The Aggrovators, entdeckten ihre gemeinsamen Interessen an der Musik im Allgemeinen (beide sind Fans von Motown, Stax Records, dem Phillysound, sowie der Country-Musik, und außerdem der jamaikanischen Plattenlabels Studio One und Treasure Isle), und im Besonderen der Reggae-Produktion.
Sly & Robbie bildeten über Jahre hinweg die Rhythmusgruppe der jamaikanischen Reggae-Band Black Uhuru. Weiterhin wirkten sie an Alben von Serge Gainsbourg (Aux armes et cætera), Bob Dylan (Infidels), Grace Jones, Peter Tosh, Gregory Isaacs, Culture, The Aggrovators, Augustus Pablo, King Tubby, Mighty Diamonds, The Paragons, Shaggy, Mad Professor und vielen anderen Reggae-Interpreten mit. Bekannt wurden sie auch unter dem Namen „The Riddim Twins“.
1978 gründeten sie ihr eigenes Reggae-Label Taxi, bei dem sie selbst und zahlreiche weitere Künstler zusammen mit der Taxi Gang aufnahmen und produzierten.Sly & Robbie bei Laut.de Zu ihren bekannten Entdeckungen, die sie bei Taxi unter Vertrag genommen haben, zählt auch Ini Kamoze.
Nachdem sie bereits im Jahr 1985 mit Black Uhuru für Anthem den ersten jemals verliehenen Reggae-Grammy gewonnen hatten, gewannen sie 1999 als Duo mit dem Album Friends einen weiteren Grammy in der Kategorie Bestes Reggae-Album.grammy.com – Past Winners Search. Abgerufen am 20. Februar 2012.
Diskografie
Alben
Weitere Alben 1979: Disco Dub 1980: Gamblers Choice 1981: The 60’s, 70’s into the 80’s = Taxi 1981: Syncopation 1982: Dub Rockers Delight 1982: Taxi Connection (mit The Taxi Gang) 1985: Language Barrier 1985: Padlock 1985: A Dub Experience (Island Records Inc.) 1988: The Summit (UK) 1997: Friends (Grammy Best Reggae Album) 1999: Drum and Bass Strip to the Bone feat. Howie B. 1999: X-Uhuru 2000: Monty Meets Sly and Robbie 2001: In Good Company 2002: Dub Transmission Specialists – Off Duty 2003: Late Night Tales 2004: Sly & Robbie Meet the Mad Professor 2004: Version Born 2006: Rhythm Doubles 2014: Dubrising 2014: Underwater Dub 2017: Sly & Robbie Revisit Bob Marley
Singles
Weitere Singles 1981: Stampede (VÖ: 2. Oktober) 1985: Get to This, Get to That (VÖ: Juli) 1987: Yes We Can Can 1989: Dance Hall 1989: Back to Base 1994: Somewhere Version 2012: Unmetered Taxi (mit Dean Fraser und Robbie Lyn)
Weblinks
David Katz: Reggae superheroes Sly and Robbie made 200,000 songs – these are their 16 greatest In: Factmag (englisch) Fanwebseite bei web.archive.org
Einzelnachweise
Kategorie:Reggaeband Kategorie:Jamaikanische Band Kategorie:Dubband Kategorie:Grammy-Preisträger Kategorie:Duo (Musik)