Das Falken’s Maze in Fürth war vermutlich das erste Internetcafé Deutschlands. Es wurde am 1. Juli 1994 von den Geschwistern Reinhold Pretscher, Angelika Hammer und Rüdiger Pretscher eröffnet und später von Reinhold Pretscher alleine geführt. Der Erststandort war an der Fronmüllerstraße 120. Nach einem Umzug erfolgte am 6. Juli 1996 die Wiedereröffnung mit zehn Computern in der Königstraße 78. Zuletzt war es in der Erlanger Straße 2 ansässig, bevor es Ende März 2004 geschlossen wurde. Die Betreiber-GmbH Falken’s Maze GmbH wurde am 12. Oktober 2004 liquidiert.Falken’s Maze GmbH, northdata.de Der Name Falken’s Maze stammt von einem fiktiven Computerspiel im Film WarGames – Kriegsspiele (1983), der sich mit einem Hacker und dessen Verhinderung eines weltweiten Atomkrieges befasst.
Literatur Alexander Mayer Internet-Szene in der Altstadt: das Falken’s Maze. In: Altstadtbläddla 33 1998/99, S. 25 ff.
Lokalberichterstattung Negar Bonkdar: Internet: Bücherei ohne Öffnungszeiten. In: Nürnberger Nachrichten von 1997 Sabine Dietz: Plausch am Computer. In: Fürther Nachrichten vom 8. September 1997, S. 33 f. Sabine Dietz: Der Computer paßt so schlecht ins Bett oder in die Badewanne. In: Fürther Nachrichten vom 21. März 1998, S. 95 Fürthwiki
Belege
Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Fürth) Kategorie:Internet in Deutschland Kategorie:Bauwerk in Fürth Kategorie:Unternehmensgründung 1994 Kategorie:Aufgelöst 2004