Karl Bernhardt (* 6. August 1893 in Gießen; † nicht ermittelt) war ein deutscher Politiker (NSDAP).
Bernhardt war landwirtschaftlicher Lehrer in Schönlanke in der Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen. Zum 1. Mai 1928 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 87.375)Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/2661244 und bereits 1929 wurde er für die Partei in den Kreistag des Netzekreises gewählt.Gerd Rühle: Kurmark. 1934, S. 50. Nach der Machtergreifung wurde er im April 1933 vom Provinziallandtag der Grenzmark Posen-Westpreußen als stellvertretendes Mitglied in den Preußischen Staatsrat gewählt. Der Staatsrat wurde aber noch im ersten Jahr der NS-Herrschaft 1933 abgeschafft.
Bei der unfreien Reichstagswahl vom 12. November 1933 stand Bernhardt auf Nr. 695 der Einheitsliste und konnte deshalb nicht in den 661 Abgeordnete starken Reichstag einziehen.
Siehe auch Liste der Mitglieder des Preußischen Staatsrates (1921–1933)
Literatur Joachim Lilla: Der Preußische Staatsrat 1921–1933. Ein biographisches Handbuch. Mit einer Dokumentation der im „Dritten Reich“ berufenen Staatsräte (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Band 13). Droste, Düsseldorf 2005, ISBN 3-7700-5271-4, S. 12.
Einzelnachweise
Kategorie:Landwirtschaftslehrer Kategorie:Stellvertretendes Mitglied des Preußischen Staatsrats (1921–1933) Kategorie:Politiker (Provinz Grenzmark Posen-Westpreußen) Kategorie:NSDAP-Mitglied Kategorie:Preuße Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1893 Kategorie:Gestorben im 20. oder 21. Jahrhundert Kategorie:Mann