Sandra Marks (* 23. August 1969) ist eine deutsche Juristin. Sie ist seit Juli 2023 Richterin am Bundesgerichtshof.
Leben und Wirken Marks trat nach dem Abschluss ihrer juristischen Ausbildung im Oktober 1996 in den höheren Justizdienst des Landes Brandenburg ein und war zunächst bei dem Landgericht Frankfurt (Oder), dem Amtsgericht Bad Freienwalde, dem Amtsgericht Bernau und dem Amtsgericht Neuruppin eingesetzt. Im Juni 2001 wurde sie bei dem Landgericht Neuruppin zur Richterin am Landgericht ernannt. Von Januar bis September 2009 erfolgte ihre Abordnung an das Brandenburgische Oberlandesgericht. Seit Ende Mai 2013 war sie Vorsitzende Richterin bei dem Landgericht Neuruppin.
Mit der Ernennung zur Richterin am Bundesgerichtshof am 3. Juli 2023 wies das Präsidium Marks dem 4. Strafsenat zu, der vornehmlich für die Revisionen in Strafsachen aus den Bezirken der Oberlandesgerichte Hamm und Zweibrücken sowie bundesweit für die Revisionen in Verkehrsstrafsachen zuständig war.
Seit dem zum 1. Juli 2026 ist sie stellvertretende Vorsitzende des 7. Strafsenats. Sie wurde für diesen Senat als erstes stellvertretendes Mitglied in den Großen Senat für Strafsachen und als stellvertretendes Mitglied in den Gemeinsamen Senat der obersten Gerichtshöfe des Bundes entsandt.BGH, Beschluss des Präsidiums vom 17. Juni 2026 – S 22 1 – bundesgerichtshof.de.
Einzelnachweise
Kategorie:Richter (Amtsgericht Bernau bei Berlin) Kategorie:Richter (Amtsgericht Bad Freienwalde, Oder) Kategorie:Richter (Amtsgericht Neuruppin) Kategorie:Richter (Landgericht Neuruppin) Kategorie:Richter (Landgericht Frankfurt, Oder) Kategorie:Richter (Bundesgerichtshof) Kategorie:Richter (Brandenburgisches Oberlandesgericht) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1969 Kategorie:Frau