Albert Hänel (* 2. Juni 1884 in Lauter; † 6. Juni 1966 ebenda) war ein deutscher Holzschnitzer und sächsischer Staatspreisträger.

Leben Hänel war der Sohn eines Tischlers. In der Werkstatt seines Vaters in Lauter im sächsischen Erzgebirge lernte er bereits früh Verzierungen und Reliefs von Möbeln kennen und begann als Kind im Alter von zehn Jahren, unter Aufsicht des Vaters und des Onkels mit dem Holzschnitzen. Eine seiner ersten Arbeiten waren Figuren für den elterlichen Weihnachtsberg. Nach dem Schulbesuch schlug er eine Lehre zum Malermeister ein. Er nahm am Ersten Weltkrieg teil und trat schon früh dem ErzgebirgsvereinEntwicklung der EZV Lauter und zum 11. März 1927 der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 57.839).Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/12911458 In den 1930er Jahren wurde er durch zahlreiche Schnitzarbeiten überregional bekannt und der erste sächsische Staatspreisträger für Feierabendkunst. Seine Werke wurden u. a. auf der Feierohmd-Ausstellung in Schwarzenberg/Erzgeb. gezeigt.

Ehrungen Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP 1937 Staatspreis für Feierabendkunst

Literatur Horst Scharf: Albert Hänel, der Schnitzmeister aus Lauter. In: Glückauf 110 (1999), H. 12, Seite 271 f.

Einzelnachweise

Kategorie:Volkskünstler Kategorie:Person (Lauter-Bernsbach) Kategorie:NSDAP-Mitglied Kategorie:Träger des Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP Kategorie:Person (Erzgebirgsverein) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1884 Kategorie:Gestorben 1966 Kategorie:Mann