mini|Kapelle der Elisabeth-Kirchengemeinde
Der Friedhof Langenhageno. V.: Friedhof Langenhagen, mit Fotos von Thorsten Gohlisch illustrierter Text im Denkmalatlas Niedersachsen auch Friedhof Imhoffstraße genannt,Elisa Buhrke: Stadtgeschichte / Heimatpflege erinnert an Langenhagens Regierungsrat, der einst Hoffmann von Fallersleben verhaftete, illustrierter Artikel hinter Bezahlsperre auf der Seite der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 6. Dezember 2022, zuletzt abgerufen am 7. August 2023 ist ein aufgrund seiner historischen und städtebaulichen Bedeutung denkmalgeschützter Friedhof. Auf der Anlage unter der Adresse Karl-Kellner-Straße 78 b in Langenhagen, Region Hannover finden sich – als Teil der Sepulkralkultur – neben der politisch bedeutenden Kriegsgräberstätte für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft unter anderem plastisch ausformulierte Grabmale mit Grabkreuzen und Stelen sowie Portal- und Urnengrabmale des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.
Geschichte und Beschreibung Der älteste Teil der Anlage entstand ab 1848 durch Ankauf der Kirchengemeinde der (heutigen) ElisabethkircheCarolin Krumm (Hrsg.): Stadt Langenhagen, in: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Band 13.2: Baudenkmale in Niedersachsen. Region Hannover: nördlicher und östlicher Teil; mit den Städten Burgdorf, Garbsen, Langenhagen, Lehrte, Neustadt a. Rbge., Sehnde, Wunstorf und den Gemeinden Burgwedel, Isernhagen, Uetze und Wedemark, Hameln 2005, S. 259–279; hier: S. 265; Volltextdigitalisat über die Universitätsbibliothek Heidelberg zunächst nur als kirchlicher Begräbnisplatz weit abseits geschlossener Wohnbebauung westlich des historischen Ortskerns.
mini|Plastisch ausformuliertes Grabmal der Familie des Tapetenfabrikanten und Ehrenbürgers August Hölscher;bisher ungeklärte/r Bildhauer/in
Aufgrund der Auflassung des alten Langenhagener Kirchfriedhofes an Stelle der darauf errichteten Elisabethkirche datieren die ältesten erhaltenen Grabmäler auf dem Langenhagener Friedhof auf das Jahr 1869.
mini|„Friedhof der Ev.-luth. Elisabeth-Kirchengemeinde“;Beschriftungstafel GLIEM („Ganz Langenhagen ist ein Museum“)-Tafel 84
Nach Erweiterungen in den Jahren 1895 und 1937 jeweils nach Süden wurde der Friedhof 1959 zur Bahnlinie hin um ein Friedhofsareal im Eigentum der Stadt erweitert.
Trotz der im Laufe der Zeit verändernde Bestattungsformen blieb die Grundform des Friedhofes erhalten. Die massiv umhegte Fläche ist durch ein orthogonales Wegesystem gegliedert und erhält seine räumliche Struktur teils durch Alleen und alten Baumbestand. Die Grabfelder zwischen den breiten Längs- und Querwegen werden von schmaleren Wegen erschlossen.
Siehe auch Liste von Sakralbauten in Langenhagen Liste der Baudenkmale in Langenhagen
Literatur Carolin Krumm (Hrsg.): Stadt Langenhagen, in: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Band 13.2: Baudenkmale in Niedersachsen. Region Hannover: nördlicher und östlicher Teil; mit den Städten Burgdorf, Garbsen, Langenhagen, Lehrte, Neustadt a. Rbge., Sehnde, Wunstorf und den Gemeinden Burgwedel, Isernhagen, Uetze und Wedemark, Hameln 2005, S. 259–279; hier: S. 265; Volltextdigitalisat über die Universitätsbibliothek Heidelberg
Weblinks
Friedhof Langenhagen im Denkmalatlas Niedersachsen
Einzelnachweise
Kategorie:Langenhagen Kategorie:Friedhof in der Region Hannover Kategorie:Baudenkmal in Langenhagen Kategorie:Erbaut in den 1860er Jahren Kategorie:Erbaut in den 1890er Jahren Kategorie:Erbaut in den 1930er Jahren Kategorie:Erbaut in den 1950er Jahren