mini|Maximilian Gludau (2023) Maximilian Gludau (* 6. Oktober 1998 in Weißenfels) ist ein deutscher Politiker (FDP). Seit 2023 ist er Abgeordneter im Landtag von Sachsen-Anhalt.

Leben Gludau wuchs in seiner Geburtsstadt Weißenfels auf. Nach dem Besuch der Grundschule Leißling legte er 2017 am CJD Droyßig das Abitur ab. Seit 2017 studiert er Rechtswissenschaft; zunächst an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, seit 2021 an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder).

Politik Gludau trat 2012 mit 14 Jahren den Jungen Liberalen und 2014, mit 16 Jahren, der FDP bei. Von 2013 bis 2020 war er mit Unterbrechung Beisitzer mit unterschiedlichen Zuständigkeiten im Landesvorstand der Jungen Liberalen Sachsen-Anhalt. Er war von 2017 bis 2025 Mitglied des Vorstands der FDP Sachsen-Anhalt und seit 2021 Vorsitzender der FDP im Burgenlandkreis. Davor war er von 2017 bis 2021 stellvertretender Kreisvorsitzender.

Bei der Kreistagswahl 2019 trat Gludau für die FDP im Burgenlandkreis an. Er verpasste bei einem Ergebnis von 3,5 % der Stimmen den Einzug in den Kreistag und agiert seitdem als sachkundiger Einwohner im Bau- und Umweltausschuss des Kreistages Burgenlandkreis.

Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2021 kandidierte Gludau im Landtagswahlkreis Weißenfels und auf Platz 8 der Landesliste seiner Partei. Er verpasste bei einem Ergebnis von 5,4 % der Erststimmen das Direktmandat und konnte zunächst auch nicht über die Landesliste in den Landtag einziehen. Er rückte am 1. August 2023 für den verstorbenen Abgeordneten Johann Hauser in den Landtag nach. Gludau war beim Einzug in den Landtag dort der jüngste Abgeordnete. Seit Juni 2024 ist Gludau Mitglied des Stadtrats seiner Heimatstadt Weißenfels und zweiter stellvertretender Stadtratsvorsitzender.

2021 war Gludau als Kreisvorsitzender der FDP Burgenlandkreis Teil des Projekts „Wir sind Politik“ der Initiative „Wir sind der Osten“. Als Landtagsabgeordneter war er Teil der „Kohorte 2024“ des „Young Elected Politicians Programme“, dem Young-Leader-Programm des Ausschusses der Regionen der EU. Im Oktober 2025 kündigte Gludau seinen Verzicht auf einen einstelligen Listenplatz zur Landtagswahl 2026 an. Er wurde bei der darauffolgenden Landesvertreterversammlung auf Listenplatz 15 gewählt.

Als politischer Ziehvater von Gludau galt der ehemalige Wirtschaftsminister Sachsen-Anhalts Horst Rehberger.

Ehrenamtliches Engagement

Seit seiner Jugend ist Gludau in der rotarischen Gemeinschaft engagiert. Auf seine Initiative wurde 2014 im Burgenlandkreis der erste Interact-Club in den neuen Bundesländern gegründet. Diesem Club stand er bis 2016 als Gründungspräsident vor. 2017 schloss er sich mit Beginn seines Studiums dem Rotaract-Club Halle (Saale) an, dem er im Clubjahr 2019/20 als Präsident vorstand. Seit 2021 ist Gludau Mitglied im „Rotary-Club Weißenfels Heinrich Schütz“, im Clubjahr 2026/27 ist er Präsident. Daneben ist Gludau Gründungs- und Vorstandsmitglied des „EnergieVernunft Mitteldeutschland e. V.“ und Mitglied der Weinbruderschaft Saale-Unstrut. Seit 2024 ist er Vorstandsmitglied der Hans-Dietrich-Genscher-Stiftung, der parteinahen Stiftung der FDP Sachsen-Anhalts. Seit 2025 gehört er dem Kuratorium des Heinrich-Schütz-Hauses Weißenfels an.

Weblinks Maximilian Gludau auf der Website des Landtags von Sachsen-Anhalt. Maximilian Gludau auf der Website der Initiative Wir sind der Osten.

Einzelnachweise

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