Theodolinde Müller (* 28. Juli 1920Reichsfilmkammerakte auf Deutsche Digitale Bibliothek; abgerufen am 4. August 2023 in MünchenGenealogisches Handbuch des Adels: Band 65. Starke, Limburg an der Lahn, 1977. S. 456; † nach 1958) war eine deutsche Schauspielerin.

Leben

Theodolinde Müller begann ihre Filmlaufbahn bereits in jungen Jahren mit einer Rolle in dem Spielfilm Weiberregiment (1936) unter der Regie von Karl Ritter mit Heli Finkenzeller, Erika von Thellmann und Oskar Sima. Weitere Auftritte hatte sie darüber hinaus in Frau Sixta aus dem Jahr 1940 von Gustav Ucicky mit Franziska Kinz, Ilse Werner und Gustav Fröhlich, 1950 in Der fallende Stern von Harald Braun mit Werner Krauß, Dieter Borsche und Maria Wimmer und 1951 in dem Heimatfilm Der letzte Schuß von Franz Seitz mit Angelika Hauff, Viktor Staal und Heinrich Gretler.

Neben der Filmtätigkeit war sie auch auf verschiedenen Theaterbühnen in München zu sehen.Deutsches Bühnen-Jahrbuch. Band 57, 1949. S. 260 So spielte sie nach dem Zweiten Weltkrieg unter anderem dort auch am Jungen Theater.Volker D. Laturell: Theater und Jugend in München: Eine Zusammenstellung aus 500 Jahren Münchner Theatergeschichte. Tins, München 1970, S. 104–109

Zudem konnte man sie auch als Sprecherin in einigen Hörspielproduktionen des Bayerischen Rundfunks hören.Übersicht zu Theodolinde Müller auf ARD-Hörspieldatenbank online

Theodolinde Müller war mit dem Schauspieler und Dramaturg Hans von Uslar verheiratet, der von 1945 bis 1948 auch als Intendant am Jungen Theater in München tätig war.Kosch (Hrsg.): Deutsches Theaterlexikon. Band V, S. 2734 Gemeinsam hatten sie einen Sohn. Sie wohnte während der Ehe mit Hans von Uslar, die 1958 in München geschieden wurde, zeitweise auch auf Schloss Ast bei Landshut.Glenzdorfs Internationales Film-Lexikon, Seite 1172

Nach 1958 sind keine weiteren beruflichen Tätigkeiten oder biografische Ereignisse mehr dokumentiert.

Filmografie

1936: Weiberregiment 1937: Spiel auf der TenneSpiel auf der Tenne auf murnau-stiftung.de; abgerufen am 4. August 2023 1938: Fahrendes Volk 1938: Frau Sixta 1940: Im Schatten des Berges 1941: Der scheinheilige Florian 1942: Die See ruft (Dokumentarfilm mit Spielhandlung) 1950: Der fallende Stern 1951: Der letzte Schuß 1952: Jede Frau kann zaubern (Kurzfilm)Jede Frau kann zaubern mit Stream auf filmportal.de; abgerufen am 4. August 2023

Hörspiele (Auswahl)

1951: Lena Christ: Madam Bäurin – Regie: Peter Glas – (Hörspielbearbeitung nach dem Roman Madam Bäuerin – Bayerischer Rundfunk) 1955: Oskar Gluth: Der verhexte Spitzweg – Regie: Peter Glas (Hörspielbearbeitung – Bayerischer Rundfunk) 1955: Georges Simenon: Die gelben Schuhe des Herrn Berthier (Arlette) – Regie: Peter Glas (Hörspielbearbeitung nach dem Roman Maigret und der Mann auf der Bank – Bayerischer Rundfunk)

Literatur

Johann Caspar Glenzdorf (Hrsg.): Glenzdorfs Internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 2: Hed – Peis. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1961; ; S. 1172. Wilhelm Kosch, Ingrid Bigler-Marschall (Hrsg.): Deutsches Theaterlexikon. Band V, Uber – Weisbach, Berlin, Boston: De Gruyter, 2004, Seite 2734. ISBN 978-3-11-043709-6 (abgerufen über De Gruyter Online)

Weblinks

Einzelnachweise

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