Das 223 ha große Naturschutzgebiet Neandertal (Kennung ME-002) liegt auf dem Gebiet der Städte Erkrath, Haan und Mettmann im Kreis Mettmann in Nordrhein-Westfalen. Es wurde am 9. August 1921 als erstes Gebiet in Deutschland formal als Naturschutzgebiet ausgewiesen.
Das Gebiet umfasst das Neandertal und Nebentäler im Mittellauf der Düssel, westlich des zur Stadt Haan gehörenden Ortsteils Gruiten bis zur Einmündung der L 403 auf die L 357 in der Nähe des Neandertalmuseums. Weiter westlich schließen sich die Naturschutzgebiete „Laubacher Steinbruch“ (ME-036), „Fraunhofer Steinbruch“ (ME-030) und „Westliches Neandertal“ (ME-045) an.Karte Naturschutzgebiet Neandertal auf openstreetmap.org
Beschreibung
An seltenen, gefährdeten bzw. besonders zu schützenden Pflanzenarten sind u. a. hervorzuheben: Dorniger Schildfarn (Polystichum aculeatum), Echtes Tausendgüldenkraut (Centaurium erythraea), Hirschzungenfarn (Asplenium scolopendrium), Kuckucks-Lichtnelke (Lychnis flos-cuculi), Sumpf-Dotterblume (Caltha palustris), Rippenfarn (Blechnum spicant), Teufelsabbiss (Succisa pratensis) und Schlangen-Knöterich (Bistorta officinalis).| Rote Liste der gefährdeten Pflanzen, Pilze und Tiere in Nordrhein-Westfalen, lanuk.nrw.de
Siehe auch Liste der Naturschutzgebiete im Kreis Mettmann Westliches Neandertal Eiszeitliches Wildgehege Neandertal Neandertal
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Erkrath) Kategorie:Naturschutzgebiet im Kreis Mettmann Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa Kategorie:Schutzgebietsgründung 1921