Sympathy for Mr. Vengeance (Originaltitel koreanisch Boksuneun naui geot, dt.: „Mein ist die Rache“) ist ein Spielfilm des südkoreanischen Regisseurs Park Chan-wook aus dem Jahr 2002. Es ist der erste Teil einer Filmtrilogie, die lose durch das gemeinsame Thema Rache verbunden wird und aus diesem Film, Oldboy (2003) und Lady Vengeance (2005) besteht.

Handlung Der taubstumme Ryu braucht dringend eine neue Niere für seine schwerkranke ältere Schwester, allerdings kommen weder er, noch seine linksextremistische Freundin Yeong-mi für eine Transplantation in Frage, da sich die Blutgruppen unterscheiden. Zudem verliert er kurz darauf durch Stellenkürzungen seinen Job in einem Stahlwerk. Verzweifelt wendet Ryu sich an illegale Organhändler, in der Hoffnung so an eine Spenderniere zu kommen, wofür er das gesamte Geld aus seiner Abfindung ausgibt, sowie ihnen eine seiner eigenen Nieren zur Verfügung stellt. Nach der Operation wacht er jedoch nackt und zurückgelassen auf und muss feststellen, dass er betrogen wurde, weswegen er nun ohne Geld und ohne Niere dasteht.

Kurz darauf findet sich jedoch wie durch ein Wunder ein Spender für seine Schwester, was Ryu nun aber nicht mehr bezahlen kann.

Yeong-mi will darum die Tochter eines Geschäftsmannes kidnappen. Erst sollte das Opfer Ryus Ex-Boss sein – der Plan ändert sich aber, und der Geschäftsmann Park Dong-jin wird ausgewählt, um von ihm das Geld zu erpressen. Sie entführen Dong-jins Tochter, die nicht weiß, dass es sich um eine Entführung handelt. Ryu erhält das Lösegeld, indem er Dong-jin am Übergabeort überwältigt und in einem Sack an einen Laternenpfahl bindet. Die Freude über das erbeutete Geld währt jedoch nicht lange, da Ryus Schwester dieses Opfer nicht annehmen will und Selbstmord begeht.

Ryu begräbt daraufhin seine Schwester am Fluss, an dem sie als Kinder immer gespielt haben. Als er das Mädchen hierbei kurz unbeaufsichtigt lässt, entrinkt es im See, was Ryu aufgrund seiner Taubheit nicht hört und daher erst merkt als es zu spät ist.

Die Polizei findet die Leiche des Mädchens. Dong-jin ist am Boden zerstört, war er doch auf die Forderungen der Kidnapper eingegangen und hat ihnen das verlangte Geld übergeben. Da seine Frau ihn schon lange verlassen hat und nun auch noch seine Tochter tot ist, schwört er Rache. Er ermittelt, wer seine Tochter getötet hat und foltert Yeong-mi mit Elektroschocks, um zu erfahren, wo er sich aufhält. Yeong-mi bittet Dong-jin, sie zu verschonen, und warnt ihn, dass sie einer linksterroristischen Gruppe angehört und diese ihren Tod rächen werde. Er foltert sie dennoch zu Tode, als sie ihm nicht sagt, wo sich Ryu versteckt. Ryu wiederum sucht die Organhändler, welche ihn betrogen haben, um sich an ihnen zu rächen. Er tötet die Organhändler schließlich, trägt aber eine Bauchverletzung davon. Als Ryu in sein Zuhause zurückkehrt, wird gerade die Leiche seiner Freundin von der Polizei und den Ärzten weggebracht.

Ryu wartet auf Dong-jin vor seinem Haus, doch Dong-jin befindet sich in Ryus Apartment. Als Ryu schließlich nach erfolglosem Warten aufgibt und nach Hause zurückkehrt, setzt ihn Dong-jin außer Gefecht. Er verschleppt ihn an den Fluss, in dem seine Tochter starb und tötet ihn schließlich, indem er dem im Wasser stehenden Ryu die Fersen aufschlitzt und wartet, bis dieser qualvoll im flachen Wasser ertrinkt.

Doch noch während er Ryus Leiche entsorgt, wird Dong-jin von vier Mitgliedern von Yeong-mis linksextremistischen Organisation aufgesucht, welche ihn als Rache für Yeong-mis Tod erstechen.

Kritiken

Auszeichnungen 2003: Best Asian Film beim Fant-Asia Film Festival 2003: Jury Award beim Philadelphia Film Festival

Weblinks

Sympathy for Mr. Vengeance auf HanCinema

Einzelnachweise

Kategorie:Südkoreanischer Film Kategorie:Filmtitel 2002 Kategorie:Filmtrilogie Kategorie:Krankheit im Film