Konstanze von Breuning, auch Constanze oder Constance (* 23. August 1846In der Literatur (Thieme/Becker, AKL) wird das Geburtsjahr unsicher als 1846 oder 1856 angegeben, bestätigt wird 1846 durch das Sterbebuch Wien Karskirche, tom. XVIII, fol. 68 (Faksimile). in Wien; † 17. Dezember 1914 ebenda), war eine österreichische Malerin.

Leben Konstanze von Breuning war eine Tochter des Arztes Gerhard von Breuning. Von 1886 bis 1890 erhielt sie in Wien ihre künstlerische Ausbildung bei dem Maler Eduard Lebiedzki.

Breuning malte Genreszenen, Stillleben, Blumenstücke und Porträts in Öl, Aquarell und Pastell. Um 1890 begann sie, Ausstellungen in Wien, Pest, München und Berlin zu beschicken. Sie war außerordentliches Mitglied des Kunstvereines MünchenRechenschaftsbericht der Vorstandschaft des […] Kunstvereines München für das Jahr 1892. S. 66 (online). und zeigte mehrfach Arbeiten auf der Münchener Jahres-Ausstellung im Glaspalast. 1903 nahm sie als einzige österreichische Künstlerin an der fünften Biennale di Venezia teil (neben dem Ungarn Gusztáv Magyar-Mannheimer). Ihr Werk Die Malerin wurde im internationalen Saal E im Zentralpavillon gezeigt.Jasper Sharp (Hrsg.), Philipp Blom: Österreich und die Biennale Venedig 1895–2013. Verlag für moderne Kunst, Nürnberg 2013, ISBN 978-3-86984-407-7, S. 124, 127. Als Gast der „Acht Künstlerinnen“ präsentierte sie 1906 und 1909 im Wiener Salon Pisko eine Porträtstudie bzw. ein Blumenstück in Öl.

Zeitweilig hatten Breuning und ihr ehemaliger Lehrer Lebiedzki benachbarte Ateliers im Schwarzenberg-Garten im 3. Wiener Bezirk. 1910 und 1912 wurden sie dort von Erzherzog Rainer besucht.

Konstanze von Breuning starb 1914 nach kurzer Krankheit in ihrer Wohnung in der Wohllebengasse 5 im 4. Bezirk. Sie wurde im Familiengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof beigesetzt.Constanze von Breuning. In: friedhoefewien.at. Abgerufen am 1. August 2023.

Werke (Auswahl) mini|Ölgemälde Im Park|hochkant Gerhard von Breuning (1818–1892, Arzt und Chirurg), 1890, Öl auf Leinwand, 54,2 × 44,6 cm, Signatur „C. Breuning / 1890“, Wien MuseumGerhard von Breuning (1818–1892, Arzt und Chirurg). In: sammlung.wienmuseum.at. Abgerufen am 1. August 2023. Aus Kals in Tirol, Aquarell, 1891 Ausstellung Wiener Künstler-Club Die Freundinnen, 1896 Ausstellung Münchener Glaspalast Im Park, um 1900, Öl auf Leinwand, 67 × 54 cm Lesendes Mädchen, 1900 Große Berliner KunstausstellungPaul Warncke: Die Große Berliner Kunstausstellung. III. Die deutschen Maler. Die Plastik. In: Kunstchronik: Wochenschrift für Kunst und Kunstgewerbe. Heft 33, 21. September 1900, S. 518 doi:10.11588/diglit.5771#0267. Holländisches Mädchen, 1902 Ausstellung Münchener GlaspalastMünchener Jahres-Ausstellung Glaspalast 1902. Katalog, S. 26 (PDF). Die Malerin, 1903 Biennale di Venezia Nachklänge (Frau am Klavier)Abbildung siehe Die Kunst unserer Zeit. Jg. 19, 1908, S. 177 (PDF). und Frische Rosen, Gemälde, 1908 Ausstellung Münchener GlaspalastBreuning, Konstanze v. In: Rudolf Schmidt: Österreichisches Künstlerlexikon: von den Anfängen bis zur Gegenwart. Band 1. Tusch, Wien 1980. Blaue Hortensien, Öl, 1909 Ausstellung Acht KünstlerinnenKatalog zur Ausstellung Acht Künstlerinnen. In: digitale-bibliothek.belvedere.at. Abgerufen am 1. August 2023. Küchenstilleben, Öl

Ausstellungen (Auswahl) 1890, 1896, 1899, 1902, 1908: Münchener Jahres-Ausstellung, Glaspalast 1891: Wiener Künstler-Club 1893: Künstlerverein „Concordia“, Prag 1896, 1899: Salzburger Künstlerhaus 1900: Große Berliner Kunstausstellung 1903: Biennale di Venezia 1906, 1909: Acht Künstlerinnen und ihre Gäste, Salon Pisko, Wien

Literatur

Weblinks

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Einzelnachweise

Kategorie:Maler (Wien) Kategorie:Teilnehmer einer Biennale di Venezia Kategorie:Person (Cisleithanien) Kategorie:Person (Kaisertum Österreich) Konstanze Kategorie:Geboren 1846 Kategorie:Gestorben 1914 Kategorie:Frau