mini|Auf einer Orgel gespielt Lobet und preiset, ihr Völker, den Herrn ist ein geistlicher Kanon für drei Stimmen. Er erlangte große Verbreitung und wurde in mehrere Sprachen übersetzt.Liederkunde S. 58
Der Kanon erschien zuerst 1913 ohne Verfasserangabe in dem von Paul Sturm (1890–1946)Zur Person: Matthias Biermann: »Das Wort sie sollen lassen stahn ...«: Das Kirchenlied im »Kirchenkampf« der evangelischen Kirche 1933–1945. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2011, ISBN 978-3-525-62416-6, S. 229, . herausgegebenen B.K.-Liederbuch Nun singet und seid froh! In der revidierten Ausgabe von 1926 ist dann Paul Sturm selbst als Verfasser des Textes genannt; die Melodie trägt lediglich den Vermerk „vor 1913“.Liederkunde S. 58f.
Der gereimte Text lehnt sich an und an.Angabe im Gotteslob Die Melodie folgt einem verbreiteten Kanonschema. Sie umfasst 12 Takte in drei dreistimmigen Abläufen zu je vier Takten. Der erste und zweite Melodieabschnitt verlaufen in Terzparallele, der dritte Abschnitt besteht aus den harmonischen Grundtönen Tonika–Tonika–Dominante–Tonika.
Der Kanon steht im Evangelischen Gesangbuch unter Nr. 337, im römisch-katholischen Gotteslob in der Rubrik Lob, Dank und Anbetung unter Nr. 408. Auch das Fahrten-Liederbuch Mundorgel enthält ihn.
Text und Melodie
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Kanon Kategorie:Christliche Musik (Deutschland) Kategorie:Kirchenlied (protestantisch) Kategorie:Ökumenisches Kirchenlied (AÖL)